© PSYCHOTHERAPIE
Patienteninformation und Einleitung zur Websprechstunde
Hier reden Psychotherapeuten Klartext: Offene Antworten auf
offen gebliebene Fragen
Fragen Sie Doktor Abaris®
Psychotherapie-Sprechstunde im Internet
PSYCHOTHERAPIE beantwortet Fragen, die
immer wieder gestellt werden, aber die Ärzte und Psychologen nicht immer ehrlich beantworten. Denn auf dem Weg zum Therapieerfolg türmen sich viele
Hürden. Erstens ist da die Tabuisierung psychischer
Probleme und psychotherapeutischer Hilfe. Eine sehr viel größere Zahl von Menschen
als gemeinhin angenommen scheut aus Furcht vor öffentlicher Ächtung den Besuch beim
"Psycho". Zweitens sind es die
wirtschaftlichen Interessen von Ärzten und
Psychotherapeuten, die denen ihrer Patienten entgegengesetzt
sind. Wissenschaftliche Untersuchungen haben wiederholt ergeben,
dass 50 bis 60 Prozent der Patienten einer hausärztlichen Praxis
wegen psychosomatischer Beschwerden in Behandlung kommen. Denen
könnte nach dem Stand der Wissenschaft oft effizient geholfen
werden - wenn da nicht jener Konflikt wäre, den die folgende
Geschichte pointiert:
Ein erfahrener Hausarzt beschließt, Urlaub zu machen, und lässt
sich von seinem Sohn, der soeben sein Medizinstudium erfolgreich
beendet hat, in der Praxis vertreten. Als der alte Arzt gut
gelaunt aus dem Urlaub zurückkehrt, begrüßt ihn der junge Arzt
mit den Worten: "Vater, wusstest du schon,
dass die Hälfte deiner Patienten zu heilen ist?"
Daraufhin wird der alte Arzt blass, beginnt zu zittern und
erwidert entsetzt: "Und wovon soll ich nun
mein Bauherrenmodell abzahlen?"
Bauherrenmodelle dienten den Ärzten in Zeiten besseren
Einkommens zur Steuerersparnis. "Bis vor etwa
fünf oder zehn Jahren noch waren Arztpraxen fast zum
Gewinnmachen verdammt", zitiert die angesehene
medizinische Wochenzeitung "MEDICAL TRIBUNE" am 30.11.2001
(Seite 36) den Praxisberater Walter Isringhaus. Dies hat sich
durch die deutliche Zunahme an Ärzten geändert. Umsätze und
Gewinne der Ärzte und noch mehr der Psychotherapeuten sind
seither dramatisch eingebrochen. "Rund 25 %
bis 30 % der Praxisinhaber sind derzeit insolvenzgefährdet",
berichtete der Steuerberater Otto Henker in derselben Ausgabe
von "MEDICAL TRIBUNE".
Da verwundert es nicht, wenn Fachärzte und Hausärzte in seltener
Geschlossenheit gute Psychotherapeuten, die die psychisch
verursachten somatischen Beschwerden ihrer Patienten dauerhaft
beheben, als bedrohliche Umsatzkiller empfinden. Ebenso wenig,
wie ein Bauer so dumm wäre, seine besten Milchkühe abzugeben,
werden Patienten mit psychischen und psychosomatischen
Beschwerden zu einer wirksamen Psychotherapie überwiesen.
Vielmehr "kultivieren" Ärzte aus ihren gutgläubigen Opfern durch
jahrelange Verschleppung regelmäßig chronische Behandlungsfälle:
Die gepflegte psychosomatische Erkrankung wird zur wichtigsten
Umsatzsäule der Hausärzte im Kampf gegen Honorarverlust.
Besonders dramatisch ist die Situation bei
Angststörungen und Depressionen. Diese immer öfter auftretenden
Erkrankungen werden, wie die weltgrößte Studie des
Max-Planck-Institutes für Psychiatrie in München offenbarte, zum
absolut überwiegenden Teil nicht angemessen behandelt bzw. von
den Hausärzten überhaupt nicht erkannt. Umso irreführender ist
die an ihrer Leserklientel orientierte Propaganda der
"Ärzte-Zeitung", die am 16.11.2001 auf Seite 1 titelte: "Hausärzte - erste Wahl auch für Patienten mit
Angststörungen". Unter anderem schreibt die
"Ärzte-Zeitung", "76 Prozent der Hausärzte
kommen gut mit Angstpatienten zurecht. Vier von fünf Ärzten
sprechen mit ihren Patienten mehrmals etwa 15 Minuten und
stützen sie so. Etwa 46 Prozent geben auch kurzzeitig
Medikamente". Diese Praxis, die man auf den ersten Blick
als freundliche Hilfe am Patienten empfinden könnte, ist bei
genauer Betrachtung tatsächlich das verlässliche hausärztliche
Rezept, um den an einer Angststörung erkrankten Menschen zum
Wohle des Praxisumsatzes in eine durchschnittlich zehnjährige
Leidensgeschichte zu lotsen.
Bei Angststörungen sind regelhaft Medikamente
unnötig und für den therapeutischen Erfolg schädlich. Betroffene
brauchen eine kurze und effiziente kognitive Psychotherapie, die
über die Mechanismen der Angst aufklärt und befähigt, mit Angst
dauerhaft befriedigend umzugehen. Statt dessen lässt die
"Ärzte-Zeitung" am 19.11.2001 (Seite 26) eine Berliner Ärztin
sogar über die absurde Vorstellung spekulieren, "ob die Ängste der Patienten [...]
Erinnerungen an frühere Leben" sein
können. "Angst: Rückführung unter Hypnose",
ist dieser ärztliche Dummenfang überschrieben. Kein Wunder, wenn derart
irregeleitete Patienten dann eine Rückführung auf Krankenkassen-Chipkarte erwarten.
Selbst wenn Ärzte die psychosomatischen Besucher ihrer Praxis
gelegentlich an Psychotherapeuten weiter verweisen, was oft erst
nach Jahren, viel häufiger aber gar nicht geschieht, droht
insbesondere privat Versicherten Gefahr: Rund 45.000,00 DM
beträgt der "Verwertungsverlust" für Psychotherapeuten
bei der Wahl einer effizienten kognitiven Psychotherapie von
weniger als 25 Stunden gegenüber der morbiden und nutzlosen
Psychoanalyse nach Freud, Jung und Co. im Umfang von 250
Stunden! Ist effiziente Arbeit nach dieser Rechnung von
Psychotherapeuten also überhaupt zu erwarten?
Für diese und viele weitere Fragen rund um die psychische Gesundheit, geistige Fitness,
befriedigende Sexualität und Partnerschaft, Karriere und psychische Probleme der
Arbeitswelt oder spezielle Bewertungen psychotherapeutischer Verfahren usw. hat
PSYCHOTHERAPIE ab dem 01.07.2002 auf vielfachen Wunsch unserer Leserinnen und Leser
ein spezielles Experten-Telefon eingerichtet, das unter der Rufnummer
0 1 9 0 8 - P S Y C H bzw. 0 1 9 0 8 - 7 7 9 2 4 *
erreichbar ist. Unter dieser Rufnummer geben approbierte und berufserfahrene
Psychotherapeuten der Redaktion Auskunft und helfen ggf. bei der
Psychotherapeutensuche weiter. Ihr Vorteil: Sie können unabhängig von Ihrem
Wohnsitz, weitgehend anonym und nur zum Bruchteil der Kosten teurer Sitzungsstunden
vom Wissen und Erfahrungsschatz unserer ärztlichen und psychologischen
Psychotherapie-Experten profitieren. Erfahrungsgemäß helfen oft wenige gute
Profi-Informationen, eine richtige Entscheidung zu treffen, eine kluge
Weichenstellung vorzubereiten oder beträchtliche therapeutische Fehlinvestitionen zu
verhindern.
Unser nachfolgendes Informationsangebot soll Ihnen helfen, sich zu orientieren und die
Hemmschwelle zum unerlässlichen persönlichen Kontakt eines geeigneten
Psychotherapeuten zu überwinden. Natürlich können Sie uns auch einen Kommentar,
einen Leserbrief oder eine Frage von öffentlichem Interesse für die Web-Sprechstunde
senden. Verwenden Sie hierfür bitte unser geschütztes Formular. Der Schutz
Ihrer Daten beginnt bereits bei der verschlüsselten Übertragung Ihrer Informationen mit dem SSL-Protokoll
(Secure Sockets Layer).
Beachten Sie bitte die Grenzen dieser Internet-Sprechstunde und des
Telefons. Es können nur allgemeine Fragen beantwortet, Erläuterungen gegeben
und Fachbegriffe verständlich gemacht werden. Unsere
Psychotherapeuten können nur unverbindlich Stellung nehmen, da
für konkrete Aussagen der direkte Kontakt erforderlich ist. Die
individuelle Beratung per Web oder E-Mail lässt die
Berufsordnung nicht zu. Eine Auskunft hier ersetzt keinesfalls
den Besuch bei einem erfahrenen Psychotherapeuten. Weder
Herausgeber, Redaktion noch unsere Experten sind für
irgendwelche Schäden haftbar zu machen, die einem Nutzer
entstehen könnten, wenn er nur auf die Information in
oder durch PSYCHOTHERAPIE vertraut. Es gilt der in unseren
Nutzungsbedingungen erläuterte
Haftungsausschluss.
* nur 1,86 Euro/Minute.
|