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© PSYCHOTHERAPIE 26.01.2000
Liebeskummer und Liebesleid: Von der Klimax in den Liebestod
Liebeskummer - der Liebe bitt'res Weh
Nur die Zeit oder eine neue Beziehung heilt die Wunden
der Verlassenen
VON
DIETMAR G. LUCHMANNIn der Nacht wälzt sich
Hans B. schlaflos in den Kissen. Tagsüber wirkt er abwesend,
abweisend, unkonzentriert. Tiefer Schmerz wühlt in seinem
Inneren. Kein Arzt der Welt kann seine Wunden heilen. Das
schafft nur die Zeit, verkürzt vielleicht vom Psychotherapeuten.
Der Mittvierziger ist schwer krank. Er durchlebt - so wie
Millionen Menschen in aller Welt und zur selben Zeit - eine
schwere Leidensphase: Hans hat Liebeskummer.
"Nie hat auf den sich
wahrer Schmerz ergossen, der nicht gefühlt der Liebe bitt'res
Weh", wusste schon der italienische Dichter Dante
Alighieri im 13. Jahrhundert. "Liebesschmerz
ist schlimmer als Zahnweh", besagt ein französisches
Sprichwort. Und Heinrich Heine, der "Erfinder" des
Liebesleides, dichtete in seinen Liedern 1824:
Man glaubt, daß ich mich gräme,
In bitterm Liebesleid,
Und endlich glaub ich es selber,
So gut wie andre Leut.
Du Kleine mit großen Augen,
Ich hab es dir immer gesagt,
Daß ich dich unsäglich liebe,
Daß Liebe mein Herz zernagt.
Doch nur in einsamer Kammer
Sprach ich auf solche Art,
Und ach! ich hab immer geschwiegen
In deiner Gegenwart.
Da gab es böse Engel,
Die hielten mir zu den Mund;
Und ach! durch böse Engel
Bin ich so elend jetzund.
Doch bevor die erotische Obsession in die
zwanghafte Selbstentwürdigung oder gar in den Liebestod führt,
empfiehlt sich Selbstbesinnung. "Ich bin sehr
unglücklich, ich habe Liebeskummer, meine Eltern verstehen mich
nicht und ich bin sehr einsam", berichtet eine
unglücklich Verliebte von ihrem ersten Liebesschmerz. "Ich weiß nicht welchen Weg zu wählen, ich habe keine
Freunde [...] ich muss etwas tun
[...] ich möchte gern tot sein, aber ich würde
immer noch sehr einsam sein". Liebesschmerz kann
tatsächlich zur existenziellen Bedrohung werden. Unerwiderte
Liebe oder der Verlust des Partners ist die häufigste Ursache
für Selbstmord bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Liebeskummer kann auch entstehen, ohne dass es zu irgendeiner
Art von Beziehung gekommen ist. Mitunter weiß der oder die
Begehrte nicht einmal von den Gefühlen des anderen. "Ach, der Liebesschmerz ist der einzige Liebhaber so
mancher stillen Mädchenseele", beobachtete der Schweizer
Schriftsteller Jeremias Gotthelf. Es sind zumeist schüchterne
Menschen, die sich aus Angst vor einer möglichen Zurückweisung
nicht getrauen, ihre Gefühle zu offenbaren. Liebesbriefe, die
niemals abgeschickt werden, sind so oft die traurigen Zeugnisse
sozialer Ängste. Die Angst, von anderen belächelt zu werden,
lässt sich jedoch umso besser überwinden, je früher der Weg zu
einem kognitiven Verhaltenstherapeuten führt, denn häufig
vermögen Menschen mit solchen Ängsten auch in einer
Partnerschaft ihre Bedürfnisse nicht angemessen zu artikulieren
- und scheitern dann wiederum in der Liebe.
Nimmt eine unerwiderte Liebe einen exzessiven Charakter an, kann
sie bis zum Stalking führen, der zwanghaften und penetranten
Verfolgung des begehrten Menschen - eine auch strafrechtlich
relevante Variation von Liebesleid, die in der Regel
behandlungsbedürftig ist.
"Liebeskummer lohnt sich nicht, my Darling"
sang einst die Schlagersängerin Wencke Myhre. Doch mit der
Realität hat der fröhliche Song wenig zu tun. Der Verlassene
fühlt sich tief gedemütigt und beschämt, belegt die
psychologische Forschung. Und der Zurückweisende oder
Verlassende hat mit Schuldgefühlen zu kämpfen. Ihm wird der
"Schwarze Peter" zugeschoben, während der unglücklich Liebende
sich betrogen, missachtet, zurückgewiesen, abgeschoben,
unverstanden fühlt. Es nützt ihm zunächst recht wenig, dass er -
auch in unzähligen Werken der Literatur - des Mitleids der
Gesellschaft sicher sein kann.
Trotz des gelegentlich dramatischen Leides sieht die
psychologische Wissenschaft die unerwiderte oder enttäuschte
Liebe als eine wertvolle, intensive und harte Erfahrung an, die
die Kraft hat, das Leben zu verändern. Gerti Senger, Autorin
eines Ratgebers für Liebeskranke, ist überzeugt, dass sich
Liebeskummer sehr wohl lohnt, weil dieses Phänomen ein
ungeheures kreatives Potential zutage bringen kann. Liebeskummer
kann zum Ausgangspunkt einer persönlichen Entwicklung und der
Entfaltung einer neuen Schaffensperiode werden. Viele Dinge, die
sonst nie über das Stadium der Planung hinausgegangen wären,
können angepackt werden, wenn die Starre überwunden ist und aus
dem Leid eine sehr produktive Phase entsteht.
Gespräche mit Freunden können helfen, die Aufmerksamkeit
auf die positiven Seiten dieser Erfahrung zu lenken und diesen
Entwicklungsprozess zu beschleunigen: Denn Liebeskummer ist
nicht nur Trauer, sondern vor allem eine Chance der
Persönlichkeitsentwicklung. Wer einer Freundin oder eines
Freundes ermangelt, kann sich auf diesem Weg durch einen
Psychotherapeuten führen lassen.
Die Reaktionen auf den Verlust der Liebe eines Mitmenschen oder
eine von vornherein unerfüllte Sehnsucht können dabei sehr
verschieden sein. Leichte Formen lassen die Betroffenen nach
relativ kurzer Dauer wieder nach vorn blicken. Schwere Formen
können zu langer und schwerster Verzweiflung führen. Besonders
im höheren Alter vermögen manche Menschen nicht, über den
Verlust des Liebes- und Lebenspartners hinwegzukommen. Aus der
Forschung ist bekannt, dass bei älteren und emotional sehr von
einander abhängigen Ehepartnern nach dem Tod eines Partners der
andere häufig innerhalb sehr kurzer Zeit ebenfalls stirbt.
Auch in weniger dramatischen Fällen, in denen die Gedanken nicht
bis zum Suizid schweifen, kann echter Liebeskummer zu schweren
psychischen und körperlichen Erkrankungen führen. Anfängliche
Einschlafstörungen können sich in durchwachten Nächten, in denen
die Gedanken wieder und wieder um den geliebten Menschen kreisen
oder die Schmach des Verlassen-Werdens die Stresshormone hoch
peitscht, zur Schlaflosigkeit entwickeln. Der selbstverursachte
Stress führt leicht zu psychosomatischen Störungen, Ängsten und
Depressionen.
Obwohl gerade die Angst vor dem Alleinsein sie besonders
bedrückt, ziehen sich Menschen, die unter Liebeskummer leiden,
auf sich und in sich selbst zurück. Sie verlieren das Interesse
an anderen und meiden den Kontakt selbst zu nahe stehenden
Menschen. Wenn die Betroffenen diese Entwicklung nicht erkennen,
gelangen sie hierdurch leicht in einen sich selbst verstärkenden
depressiven Teufelskreis. Es gibt schließlich nichts mehr, was
die Betroffenen noch erfreuen kann, der Rückzug lässt die Welt
grau, öde und leer erscheinen und die eigene Inaktivität
verhindert jegliche positive Erfahrung: eine Depression
entsteht.
Fast immer gehen mit dem Liebeskummer auch deutliche
Leistungseinbrüche in Ausbildung, Beruf oder Sport und bei der
Bewältigung des Alltags einher. Gelegentlich führt der
Leistungsknick des Liebesleidenden zum Karriereknick. Dennoch
wird das epidemische Leiden allzu oft - und unzulässig - nach
dem Motto "Die Zeit heilt alle Wunden"
als alltäglich abgetan.
Wer Liebeskummer hat, durchläuft zumeist bestimmte Stadien
von Erleben und Verarbeitung. Die Autorin Senger sieht
beim Wechsel von der alten zur neuen Identität fünf Phasen des
Liebeskummers: Zuerst spürt man, dass die Katastrophe kommt ("Bedrohung"). Zwar ist es mehr ein Ahnen oder
"Wittern" als ein Wissen, doch der Instinkt ist untrüglich. Man
nimmt wahr, dass irgendwas nicht mehr stimmt, aber man kann noch
nicht genau sagen was. Diese Ungewissheit kann bei längerer
Dauer leicht zu ersten körperlichen Reaktionen und Störungen
führen, in die die fortgesetzte Anspannung sich entlädt
(Somatisierung).
Psychologen sprechen von vier Phasen der Trauer, sobald die
Trennung vollzogen ist. Zunächst bricht eine Zeit des
Nicht-Wahrhaben-Wollens an, verlassen worden zu sein. Denn die
meisten Beziehungen werden einseitig beendet. Und der, der gehen
will, bereitet sich insgeheim darauf vor, während der andere
zunächst überrumpelt wird. Für den Verlassenen brechen die
Orientierungspunkte weg, die Existenz scheint gefährdet und ein
Zustand der Lähmung tritt ein, in dem zunächst einmal Kräfte
gesammelt und seelische Vorbereitungen getroffen werden müssen,
um mit der Situation fertig zu werden ("Lähmung").
Erst danach beginnt die "unangenehmste" Etappe auf dem Weg zu
neuem Glück: Dann nämlich brechen starke Gefühle über den
Leidenden herein - Trauer, Verzweiflung, Wut, Depressionen und
das Gefühl der Hilflosigkeit. Die Tränen, die bei fast allen
hier fließen, sind keine Tränen der Trauer, sondern eine
Stressreaktion, die die unerträgliche innere Spannung reduziert.
Im seinem Gedicht "Der Doppelgänger" (Die Heimkehr XX)
beschreibt Heinrich Heine dieses Geschehen:
Still ist die Nacht, es ruhen die
Gassen,
In diesem Hause wohnte mein Schatz;
Sie hat schon längst die Stadt verlassen,
Doch steht noch das Haus auf demselben Platz.
Da steht auch ein Mensch und starrt in die Höhe,
Und ringt die Hände, vor Schmerzensgewalt;
Mir graust es, wenn ich sein Antlitz sehe -
Der Mond zeigt mir meine eigne Gestalt.
Du Doppelgänger! du bleicher Geselle!
Was äffst du nach mein Liebesleid,
das mich gequält auf dieser Stelle,
So manche Nacht, in alter Zeit?
Männer stürzen sich in dieser Phase gern
in die Arbeit oder betäuben ihren Schmerz mit Alkohol. Frauen
greifen eher zu Medikamenten oder plündern den Kühlschrank.
Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme kann oft ebenso die Folge
sein wie Essattacken und Gewichtszunahme. Gerti Senger, die
diese Etappe "Verhandeln" nennt,
spricht vom Versuch, die Lähmung zu überwinden und die Kontrolle
zurückzuerlangen. Jetzt beginnen auch die natürlichen
Selbstheilungskräfte zu arbeiten, die in jedem Menschen stecken.
Es beginnt ein Kampf um den Erhalt der Beziehung. Auch ein
Aufschub der endgültigen Trennung soll vor allem bei Männern die
Bitternis des Verlassen-Werdens abmildern, doch eigentlich ist
der Weg zum tatsächlichen Trauerprozess bereits beschritten.
Noch aber braucht man Zeit, um ein neues Selbstbild zu
entwerfen, das nicht mehr auf der Identität und Lebensplanung
als Paar beruht. Erst danach ist man in der Lage, eigene Wege zu
gehen.
Wenn diese Phase ausgestanden ist, beginnt die Verarbeitung. "Schmerz, der nicht spricht, erstickt das volle Herz
und macht es brechen", lesen wir bei William Shakespeare.
So sucht der Liebeskranke bald das Gespräch mit Freunden und
stürzt sich vielleicht in sexuelle Abenteuer, ohne jedoch schon
für eine neue Partnerschaft bereit zu sein. Erst jetzt kann das
endgültige Scheitern der Beziehung erkannt werden. In dieser
Phase des Trauerprozesses, die Gerti Senger die "Regression" nennt, sind viele Betroffene
nicht arbeitsfähig. Sie wehren die Realität ab und machen eine
andere Person und/oder "Fremdverschulden" für die Trennung
verantwortlich. Gleichzeitig überschütten sie sich mit
Selbstvorwürfen und flüchten nicht selten ins Bett, um Wärme und
Geborgenheit zu spüren; sie fühlen sich furchtbar verlassen und
mutterseelenallein.
Erst in der letzten, der "Akzeptanz"-Phase
kommt die endgültige Loslösung vom ehemaligen Objekt der
Begierde. Erst hier werden die vielschichtigen Ursachen für das
Scheitern der Beziehung zur Kenntnis genommen. Das alles braucht
Zeit. Obwohl der Schmerz noch unerträglich erscheint, wird der
Partner erstmals als verloren akzeptiert. Mit der Trauerarbeit
über den Liebesverlust geht jetzt das Bemühen einher, eine
eigene Lebensperspektive zu finden, eine neue innere Welt
aufzubauen. Große Sehnsucht und Tränen brechen in dieser Phase
immer wieder durch, können aber das Fortschreiten auf dem Weg zu
sich selbst - oder einer neuen Beziehung - nicht mehr aufhalten
und werden sogar zu einer Quelle neuer Kraft.
Nach dem Bruch längerer Beziehungen benötigen die Leidenden nach
Erfahrungen von Psychotherapeuten bis zu drei Jahre, um mit der
tiefen Verletzung fertig zu werden. Obwohl unter Liebeskummer
Männer genauso leiden wie Frauen, gibt es in der Verarbeitung
gleichwohl Unterschiede: Nur jeder dritte liebesleidende Mann
vertraut sich mit seinem Kummer anderen an. Von den Frauen
hingegen suchen 90 Prozent Trost bei Freundinnen. Frauen fällt
es offensichtlich leichter, sich den Schmerz von der Seele zu
reden, während sich Männer in ihrer Identität als Eroberer
bedroht fühlen. Sie erleben den Liebeskummer daher auch als
peinliche Schwäche.
Es gibt viele Tipps, wie die Zeit des Liebesschmerzes besser zu
überstehen sein soll. Manche sind hilfreich, viele sind
unbrauchbar, einige schädlich. Im Kern ist - auch wenn immerfort
die Gefühle im Mittelpunkt stehen - die Verarbeitung einer
Trennung oder Zurückweisung zuallererst eine Sache des
Verstandes. Die gescheiterte Beziehung, den potentiellen oder
verlorenen Partner und die eigene Person realistischer und
klarer sehen zu lernen, hilft ungleich mehr als der Griff zu
Ersatzdrogen wie Pralinen, Nougat, Eis und Torten. Die sollen
zwar "vor dem sicheren Liebeshunger-Tod"
bewahren, wie ein Boulevard-Blatt meint, weil Serotonin- und
Endorphin-Gipfel beruhigen und die Stimmung heben, führen aber
eher geradewegs zum Kummerspeck. Besser sind da Offenheit bei
den Gefühlen, viele Gespräche und Zeit für Besinnlichkeit. Auch
sich selbst mit gutem Essen, einem entspannten Badewannenabend
oder Urlaub zu verwöhnen, kann Starre und Lähmung lösen.
Freilich sind diese Empfehlungen nicht nur für den
Trennungsschmerz gut, sondern noch mehr für die Pflege und den
Erhalt einer Beziehung. Insgesamt jedoch hilft Aktivität, das
Steuer wieder in die Hand zu bekommen.
"Wer dazu neigt, vor Liebeskummer aus dem
Fenster zu springen", empfahl der italienische
Filmschauspieler Alberto Sordi, "sollte nur im
Parterre wohnen". Allerdings helfen alle Schutz- und
Ablenkungsmanöver - sei es Sport, Sex oder Suchtmittel - nur auf
kurze Zeit. Selbstschädigende Ablenkung oder gar die Flucht
durch den Umzug in eine andere Stadt überwinden den
Liebesschmerz nicht wirklich, sondern mindern eher den positiven
Effekt der Trennungserfahrung. Eine gewisse Trauer ist nicht nur
angemessen, sondern auch hilfreich, damit die Trennung
verarbeitet werden kann. Um aus dieser Erfahrung zu lernen,
sollte der Liebeskummer nicht ignoriert und verdrängt, sondern
bewusst durchlebt werden - auch wenn die Klaviatur der Gefühle
dabei von Wut und Verzweiflung über Hass und Trauer bis zu
Eifersucht und Begehren reicht.
Manchen mag mit Blick auf die lodernden Gefühle für den
vermeintlich einzigen Menschen, mit dem man "alt werden" wollte,
die uralte Erfahrung trösten, die der französische Philosoph und
Humanist Michel Eyquem Seigneur de Montaigne vor über 400 Jahren
niederschrieb: "Ich habe beobachtet, daß
eigentlich nur solche Ehen in die Brüche gehen, die wegen der
Schönheit und aus Liebessehnsucht zustande gekommen sind: Die
Ehe braucht festere und dauerhaftere Grundlagen, große
Behutsamkeit ist, wenn man sich zu ihr entschließt, vonnöten,
kochende Liebesglut taugt dazu nicht."
Das emotionale Schüttelbad von Trennung und
Selbsterkenntnis kann die Hölle sein, doch der Schmerz und die
Trauer setzen auch eine Entwicklung in Gang, die hilft, die
eigenen Bedürfnisse wieder deutlicher wahrzunehmen und neu zu
justieren. Am besten eignen sich aus der Sicht von
Psychotherapeuten Gespräche mit anderen, um die Krise zu
überwinden. Es ist wichtig, diese harte Zeit zu durchleben. Es
kann trösten, die positive Seite dieser Erfahrung zu sehen: Man
reift. Eine solche Situation überstanden zu haben, stärkt das
Selbstbewusstsein. Liebeskummer, das vermeintliche Unglück pur,
kann somit als eine große Chance zu persönlichem Wachstum
genutzt werden!
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