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   PSYCHOTHERAPIE - Zeitschrift zur Psychotherapie, Psychoanalyse & Verhaltenstherapie       ISSN 1616-3753 
PSYCHOTHERAPIE (ISSN 1616-3753) - Herausgeber: Dietmar G. Luchmann, Dipl.-Psychologe & Psychotherapeut * Denken lernen statt Pillen schlucken - Kognitive Psychotherapie hilft am effektivsten.

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Postkarte einer Klientin: "...nach nur 3 Therapiestunden war der Flug nach Ibiza ein wunderschönes Erlebnis!"
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Kognitive Therapie statt Psychoanalyse
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"Nach über zehn Jahren Angststörung in nur zehn Stunden zum Therapieerfolg."


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 Websprechstunde
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Diplom-Psychologe, Psychotherapeut u. Coach:

"Psychoanalyse bei Angst- und Panik-Störungen darf heute als Kunstfehler gelten. Besser kann kognitive Verhaltenstherapie eine Angst- und Panik- Störung lösen - oft nur in bis zu 10 Stunden."

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"Nach meiner ersten Panikattacke wurde ich in eine tiefenpsychologische Therapie geschickt. Da ich damals den Begriff Angst- und Panikstörung nicht kannte, bin ich brav dem Rat meines Arztes gefolgt. Um es kurz zu machen: die wöchentlichen Sitzungen waren die Hölle!..."


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  PSYCHOTHERAPIE > Psychotherapie im Internet

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© PSYCHOTHERAPIE 25.01.2002

Psychologen-Berufsverbände BDP und VPP mit dreistem Coup: Internet-Diebe verkaufen "Gütesiegel psychologische Online-Beratung"

Gülle- oder Gütesiegel ?
Rechtsverstöße und "Scheisskerle" im Verband der Psychologischen Psychotherapeuten - VPP im BDP

VON REINHILD SONNENSCHEIN

Der "Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V." - kurz BDP - ist schon mit der "Büchse der Pandora" verglichen worden. Jener Büchse in der griechischen Mythologie, aus der sich - von Pandora geöffnet - alle Übel in die Welt ergossen; nur die Hoffnung blieb darin zurück. Zeus sandte Pandora auf die Erde, um die Menschen zu strafen, die ihn beleidigt hatten. Sie trug ein Gefäß bei sich, das nicht mit Segnungen gefüllt war, sondern mit Flüchen: Zwist, Leid, Tod, Krankheit und alle sonstigen Übel. Und übel wird Beobachtern, die verfolgen, was sich vom BDP und dessen Psychotherapie-Sektion, dem zugehörigen Verband der Psychologischen Psychotherapeuten (VPP im BDP), ergießt: Flüche, Verunglimpfungen, Rechtsbrüche und - ein wertloses "Gütesiegel psychologische Online-Beratung".

Besucht man das vom "Verband der psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im BDP e.V." im Internet betriebene Psychotherapeuten-Forum, so kann man leicht den Eindruck gewinnen, sich unter Verrückte verirrt zu haben: Von 29 Forumsbeiträgen im nachfolgend wiedergegebenen vergrößerten Ausschnitt von September bis Oktober 2001 demonstrieren allein 12 Beiträge (41 Prozent) beeindruckende Gesprächsführungskompetenz durch eine gepflegte Konversation mit der wechselseitigen Titulierung "Scheißkerle" bzw. "Scheisskerle". Acht ebenso bedeutungsvolle weitere Beiträge (28 Prozent) erörtern die auf die bekannte Titelgläubigkeit der Deutschen und ihrer Psychotherapeuten zielende Frage, ob der Titel "'Prof. Dr.' [...] doch noch besser als 'Dr. Dr.'" ist.

VPP - Verband psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im BDP e.V.

Erst die "Pressemitteilung Berliner Psychoanalytiker (BBPP)" von dem Berliner Psychoanalytiker Gerd Böttcher am 05.10.2001, eine Offerte zum "Praxissitztausch" von Ulrike Hensgen-Möck am 03.10.2001 und eine Information zur "Psychotherapeutenkammer Berlin" von Gerd Böttcher am 07.09.2001, nach eigener Darstellung "Mit-Gründer des Berliner Berufsverbandes psychologischer Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker", lassen erahnen, auf einer Website von Leuten zu sein, die weismachen wollen, der psychischen Gesundheit zu dienen. Bei den tatsächlich diskutierten Themen, die überwiegend wohl für Fäkalienliebhaber oder Hochstapler interessanter sein dürften als für Psychotherapie-Interessierte, fällt das freilich schwer zu glauben.

"Verrückte" Psychologische Psychotherapeuten ?

Wird den Psychotherapeuten landläufig ohnehin oft nachgesagt, psychisch vorgeschädigt zu sein und mit ihrer Berufswahl den verzweifelten und nicht selten erkennbar vergeblichen Versuch einer Selbstheilung unternommen zu haben, so kann das VPP-Forum wegen seines eklatant von der gewöhnlichen Vorstellung von psychischer Gesundheit entrückten Inhalts einen unbefangenen Besucher durchaus zu der Frage führen, ob die Buchstabenfolge VPP nicht treffend auch übersetzt werden könnte mit "Verrückte Psychologische Psychotherapeuten".

"Irgendwie ist das peinlich", lautet deshalb der zaghafte Protest einer Forumsteilnehmerin am 02.10.2001, die sich selbst "Flory" nennt (siehe unten den vergrößerten Ausschnitt aus dem Forum der VPP-Psychotherapeuten). Sie schreibt: "Wollte grade mal lesen, was sich meine Kollegen so zu sagen haben. Das ganze scheint mir eher peinlich, v. a. wenn ich mir vorstelle, dass dies ein öffentlich zugängliches Forum ist. [...] Fachlich wirkt das ziemlich inkompetent und ich frage mich wie manche Kollegen das mit ihren Patienten machen. Wenn sie mit denen auch so umgehen?"

VPP-Forum: Psychotherapie im Selbstverständnis des VPP

Peinlich? Gewiss. Aber viel mehr als das. Mit diesem Internet-Forum zieht der VPP den gesamten Berufsstand der Psychotherapeuten öffentlich in den Schmutz: "Der VPP geht davon aus, daß hier eine Diskussion unter KollegInnen stattfindet", heißt es in einer redaktionellen Anmerkung zum VPP-Forum, dessen "Nettiquette [...] eine grundsätzlich kollegial-solidarische, kommunikative Umgangsform [verlangt], die die jeweiligen Inhalte in möglichst sachlicher, weder anmacherischer, noch rassistischer oder sexistischer Form anbietet". "Bei Abweichungen von dieser Nettiquette", schreibt der Webmaster des VPP weiter, werde "eine augenblickliche Löschung" vorgenommen. Die Seiten im VPP-Forum, die den Zeitraum von etwa einem Jahr widerspiegeln, dürfen mithin als ein realistisches Abbild dessen angesehen werden, was die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten des BDP und VPP in diesem von verbandsinternen Zensoren moderierten Forum persönlich als Inhalt von "Psychotherapie" verstehen und öffentlich definieren wollen.

"Wer die Psychotherapie liebt, hat oft Anlass, sich der Psychotherapie zu schämen", beklagte vor Jahren der bekannte Psychotherapieforscher Klaus Grawe von der Universität Bern. Und der Bonner Diplom-Psychologe und Wissenschaftsjournalist Rolf Degen warnt in seinem "Lexikon der Psycho-Irrtümer" vor den berufsmäßigen Scharlatanen in der Psycho-Zunft: "Unter ungünstigen Bedingungen beschwört die Institution Psychotherapie überhaupt erst die Probleme herauf, zu deren Bewältigung sie eigentlich angetreten war." Es bedarf keiner Fantasie, um sich vorzustellen, dass Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die sich öffentlich lustvoll im Schmutze eines derart kranken Selbstverständnisses suhlen, auch ihre Klienten krank machen: "Die sind ja verrückter als ich", stellt da mancher Patient erschreckt fest, der Hilfe suchend eben noch mit dem Gedanken spielte, sich solchen verrückten Psychotherapeuten anzuvertrauen, deren Verstand der Triebbefriedigung zum Opfer gefallen zu sein scheint.

"Das Denken", so heißt es im VPP-Forum am 27.05.2001 im Beitrag von einem mutmaßlichen Psychoanalytiker mit Namen Kaiser, "überlassen wir doch grundsätzlich den Kognitiven Psychologen. Als aufrechte Analytiker denken wir nicht, sondern gehen in die Tiefe. Je größer die Tiefe, umso geiler - pardon: größer - ist der Aufschlag." In der Tat ist die Kluft zwischen dem Schein und dem Sein in der psychotherapeutischen Heilkunde allgemein erschütternd. Ihren schamlosen Gipfelpunkt erreicht die Selbst- und Fremdtäuschung in der Psychotherapie mit irreführenden und wertlosen Siegeln, Titeln und Zertifikaten, die Verbände wie BDP oder VPP ihren Mitgliedern eigennützig umhängen.

BDP und VPP - wie Psychotherapeuten täuschen und tricksen

"BDP - das Kürzel steht für den Berufsverband Deutscher Psychologen, könnte aber auch 'Büchse der Pandora' bedeuten", schrieb die "Ärzte Zeitung" am 12.04.2000. Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen mit seiner Psychotherapie-Sektion fällt immer wieder durch üble Aktionen auf, deren Dilettantismus, Skrupellosigkeit und Nähe zum Rechtsbruch bemerkenswert mit dem Anspruch auf Professionalität kollidieren und ihn konterkarieren. So wurde das Bemühen des Gesetzgebers, den Wildwuchs im Psychomarkt einzudämmen, von den Psychotherapeutenverbänden teilweise heftig bekämpft. "Besonders hervor tat sich der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP), nachdem sein Versuch gescheitert war, die hohen Qualitäts-Standards im Psychotherapeutengesetz (PsychThG) zu verhindern", stellte "PSYCHOTHERAPIE" am 04.09.2000 fest. "Es war ein ungeheuerliches Täuschungsmanöver, das der Berufsverband der Deutschen Psychologen vor Jahr und Tag eingeleitet hat, um viele seiner Mitglieder in Amt und Brot zu bringen", schrieb die "Ärzte Zeitung" am 05.04.2000 (Seite 3): "Und alle Beteiligten im Gesundheitswesen sind darauf hereingefallen."

Der Frankfurter Diplom-Psychologe und Journalist Jochen Paulus, selbst Autor eines Psychotherapie-Buches, berichtete in der Wochenzeitung "DIE ZEIT" am 12.02.1998 (Seite 27): "Mehr als zwanzig Jahre lang hofften deutsche Psychologen auf ein Gesetz, um endlich ihrem Beruf unabhängig von Medizinern nachgehen zu können. Nun ist das Psychotherapeutengesetz endlich beschlossen - und schon drohen ganze Verbände und Organisationen, es zu mißachten. Denn es verlangt künftig Qualifikationen in einer wissenschaftlich anerkannten Therapie."

"Bisher durften die Seelenheiler in psychiatrischen und anderen Kliniken praktizieren, wie es ihnen und dem Chefarzt paßte", stellte Paulus in der "ZEIT" (ebd.) fest: "Doch nun haben jene Therapeuten ein Problem, die ihre Ausbildung in obskuren Ecken des florierenden Psychobasars absolviert und sich über die oft ernüchternden Ergebnisse der Therapieforschung erhaben gefühlt hatten. Den vermeintlichen Ausweg aus der Klemme glaubt der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) gemeinsam mit anderen Fachorganisationen gefunden zu haben: Die Kollegen müßten ihre Behandlungen eben 'umbenennen'. Die Verbände riefen sogar schriftlich zur 'Guerillatherapie' auf."

Psychotherapeutengesetz - mangelhaftes Gesetzeswerk

War es bereits ein schlimmer Fehler des Gesetzgebers, auch den für ihr unwissenschaftliches und gar schädliches Tun bekannten Psychoanalytikern und tiefenpsychologisch "fundierten" Therapeuten im Psychotherapeutengesetz (PsychThG) den Zugang zum gesetzlich geschützten Beruf des Psychotherapeuten zu ermöglichen, so ist die daraus zwangsläufig folgende Einbeziehung der psychoanalytischen Quacksalber in die Selbstverwaltung der Psychotherapeutenkammer eine echte Katastrophe für die Qualitätssicherung in der Psychotherapie.

Etwa drei Viertel aller zur Behandlung von Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung zugelassenen Psychotherapeuten sind noch immer tiefenpsychologisch und psychoanalytisch orientiert. Und das, obwohl die kognitive Verhaltenstherapie nachweislich ungleich wirksamer und kostengünstiger ist und zu langfristig stabileren Erfolgen führt. Im Jahre 1998 entfielen nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) von 16.568 Kassenzulassungen in der Gruppe ärztliche und psychologische Psychotherapeuten allein 12.822 auf tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie.

Nachdem das Psychotherapeutengesetz zum 01.01.1999 in Kraft trat, strömten deutlich mehr tiefenpsychologisch und psychoanalytisch praktizierende Psychologische Psychotherapeuten in das Versorgungssystem als solche, die qualifizierte Verhaltenstherapie erbringen. Die Anzahl der psychologischen Psychoanalytiker nahm von 1998 bis 1999 um 67,9 Prozent zu, die Anzahl der psychologischen Verhaltenstherapeuten wuchs hingegen nur um 47,2 Prozent.

In Anbetracht dieser durch das Psychotherapeutengesetz ungewollt verstärkten zahlenmäßigen Mehrheit, die hohlschwätzende psychoanalytische Sektierer und verblendete Anhänger der psychologischen Tiefenleere in jeder Psychotherapeutenkammer (noch immer) bilden, sind so unbeabsichtigt die Böcke zu Gärtnern gemacht worden - mit tragischen Konsequenzen für die Qualität der psychotherapeutischen Versorgung.

Politisch besitzt die Psychoanalyse auf Krankenschein keine Zukunft. In einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" am 11.08.2001 beantwortete der Diplom-Psychologe und rheinland-pfälzische Sozialminister Florian Gerster (SPD) die Frage, was "es nicht mehr auf Krankenschein geben" soll, mit angenehmer Klarheit: "Ich nenne ein Beispiel, das nicht einer gewissen Brisanz entbehrt - die tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie. Bei dieser in ihrer Wirksamkeit umstrittenen Methode könnte man entweder entscheiden, das gehört nicht zu den Kernangeboten oder eine maßvolle Selbstbeteiligung einführen. Schließlich denken 90 Prozent aller gesetzlich Krankenversicherten nicht im Traum daran, zu einem Psychoanalytiker zu gehen." In einem Interview des "STERN" zur Reform des Gesundheitssystems bekräftigte Gerster am 22.11.2001, "dass wir den Leistungskatalog gründlich durchkämmen müssen". Insbesondere gelte das, so wiederholte der Experte und Gesundheitspolitiker, für "bestimmte Psychotherapien". Patienten und Beitragszahler verdienen es nicht, psychotherapeutischem Mummenschanz und psychologischen Dünnbrettbohrern ausgeliefert zu werden. "Ich kann es nicht akzeptieren, dass wir um die Anbieter von Gesundheitsleistungen einen Schutzzaun errichten, der öffentlich alimentiert wird", sagte Gerster.

Aus gutem Grund warnte im VPP-Forum am 26.06.2001 Klaus Kleine-Such daher vor den Konsequenzen "für die anstehende Psychotherapeutenkammerwahl" und fragte: "Wenn Ihr Euch nun die Typen vom BDP als Kammer-Vorstandmitglieder vorstellt, wie groß ist dann wohl die Chance, dass wir nach einem Jahr eine korrumpierte Kammer haben...?" Der einsame Warner (siehe nachstehendes Bild) erinnerte an die vielfältigen Versuche des BDP, nicht nur seinen Mitgliedern, sondern auch der Öffentlichkeit, "den wertlosen Titel 'Klinischer Psychologe / Psychotherapeut' mitsamt den daran gebundenen leeren Hoffnungen anzudrehen". Derweil legt das wertlose BDP-"Zertifikat" auf manchem Praxisschild noch immer ein beredtes Zeugnis vom erfolgreichen Etikettenschwindel frei nach dem Märchen von Hans Christian Anderson ab: "Titel machen Leute".

"Die Typen vom BDP als Kammer-Vorstandsmitglieder"?

Was den dreisten "Typen vom BDP" mit Etikettenschwindel in der Öffentlichkeit bislang recht zuverlässig gelang, versuchen sie jetzt auch bei den Rat- und Hilfesuchenden im Internet. So erhielt die Deutsche Presse-Agentur (dpa) vom BDP als verbreitungswürdige Nachricht erfolgreich den Treppenwitz untergejubelt, "bei der Orientierung soll jetzt ein" [vom BDP] "neu eingeführtes Qualitätssiegel helfen". Die Nachrichten-Macher von dpa verbreiteten diese Bocksgeschichte am 01.10.2001 in einem Beitrag unter dem Titel "Lebenshilfe per Internet: Gütesiegel soll Expertensuche erleichtern". Unter anderem heißt es in der von einzelnen Zeitungen übernommenen dpa-Meldung: "Der BDP vergibt das Siegel 'Beratung durch Psychologen' an diplomierte Psychologen, die Erfahrung in der Krisenintervention nachweisen können." Der BDP-Diplom-Psychologe Fredi Lang, der das käufliche "Siegel" für den Verband mit entwickelt hat, wurde von der Nachrichtenagentur mit den Worten zitiert: "Wir wollten den Wildwuchs an unseriösen Beratungen im Internet frühzeitig eindämmen".

Praktizierte VPP-Qualität: Güllesiegel statt BDP-Gütesiegel?

Damit können die BDP-Psychologen als selbsternannten Juroren für Psychohygiene vor allem in den eigenen Reihen anfangen. Wer als Hilfe suchender Patient versehentlich das Internet-Forum des VPP im BDP e.V. streift, wird danach möglicherweise eine gute Krisenintervention benötigen, um das Trauma psychotherapeutischer Verbal-Gülle ohne Spätschäden bewältigen zu können. Bleibt die Frage, ob diese exzellente Selbstdarstellung psychologischen und psychotherapeutischen Unvermögens von BDP und VPP nicht eher ein Internet-Güllesiegel verdient - zertifiziert als möglicherweise "krank machende Internetadresse", bei der Risiken und Nebenwirkungen einen nicht erkennbaren Nutzwert überwiegen?

Überdies hat der Gesetzgeber mit dem Psychotherapeutengesetz von 1998 insbesondere auch für Diplom-Psychologen deutlich gemacht, dass er psychotherapeutische Beratungs- und Kriseninterventions-Kompetenz, um die es bei Online-Ratsuchenden überwiegend geht, klar an die Approbation als Psychotherapeutin oder Psychotherapeut gebunden sieht. Wer es für erforderlich hält, kann seine Approbation einscannen und ins Web stellen. Das ist billiger und glaubwürdiger als jeder BDP-Anstecker, der auf in dieser Hinsicht unzulänglichen "Kriterien" beruht, zu denen laut Pressemitteilung des BDP vom 27.09.01 "neben einem Nachweis des Diploms in Psychologie oder einem vergleichbaren Abschluss an einer europäischen Hochschule der Nachweis der Qualifikation in Gesprächsführung und Krisenintervention" gehören.

   
 PSYCHOTHERAPIE Lese-Tipp
Psychotherapie - E-Mail unseriös
Dipl.-Psychologe und Psychotherapeut Dietmar G. Luchmann im Gespräch mit Associated Press (AP) zu Grenzen der Psychotherapie im Internet


Womit sich die selbst gesetzten "Kriterien" des BDP auch schon aufs Banalste erschöpfen: "Siegelinhaber gehen berufsethische Verpflichtungen ein und wahren die Anonymität ihrer Klienten. Sie beantworten Anfragen zeitnah und weisen Nutzer auf Grenzen und Möglichkeiten der Online-Beratung hin. Verstöße werden durch Entzug des Siegels geahndet." Das sind Seifenblasen-Kriterien - schillernd, nicht fassbar und ohne Wert. Diplom-Psychologen, die keine psychotherapeutische Ausbildung abgeschlossen haben und sich ihren "Nachweis der Qualifikation in Gesprächsführung und Krisenintervention" gewissermaßen selbst ausfertigen, sind nicht nur überflüssig, sondern gefährlich. Die Demo-Gesprächsführung im Forum des BDP-Psychotherapeutenverbandes führt diesen Anspruch sogar für jene Mitglieder erkennbar ad absurdum, die eine Approbation als Psychotherapeut vorweisen können.

Als weitere pikante Absurdität der BDP-Siegelei erweist sich der vom BDP erhobene Anspruch auf "Technische Sicherheit", z.B. "zur Gewährleistung des Datenschutzes". In der großspurigen Werbung des BDP zu dem Siegel heißt es: "Grundlegende Sicherheitsstrategien bei der Datenübertragung und -speicherung werden bei der Vergabe des Siegels abgefragt. Dazu gehört auch, die Ratsuchenden auf eigene Sicherheitslücken hinzuweisen." Dabei übergehen die Seifenblasen-Produzenten des BDP völlig, dass ein Nutzer, der das mit ShockwaveFlash (einem externen Programm) erzeugte Siegel überhaupt dargestellt erhalten will, hierzu die von Datenschützern und Computer-Experten empfohlenen hohen Sicherheitseinstellungen seines Browers extra heruntersetzen müsste, um diesem Programm den Zugriff auf seinen Computer zu gewähren. Offene Scheunentore als Sicherheitsgewinn zu betrachten, ist schon eine merkwürdige Logik des BDP. Dass der BDP diese konzeptionelle Sicherheitslücke nicht einmal einer Erwähnung für Wert erachtet, darf wohl schlicht unseriös genannt werden.

Verbraucherschützer schätzen Qualitätssiegel für medizinische und psychologische Internet-Dienste ohnehin sehr kritisch ein. Anke Scheiber von der Stiftung Warentest in Berlin rät daher Hilfesuchenden, psychologische Online-Beratungen möglichst selbst zu beurteilen. Anhaltspunkte könne eine Check-Liste liefern, mit der die Stiftung Warentest Laien Medizinseiten im Internet testen ließ (Ausgabe 6/2001). Danach sollten Nutzen, Grenzen und Vorteile der Beratung genau auf der Homepage beschrieben sein. Die Hilfestellung für Brechübungen, wie sie im Psychotherapeuten-Forum des VPP praktiziert wird, dürfte Hilfesuchende eher erschüttern.

Gunther Eysenbach von der Forschungsgruppe Cybermedizin am Institut für Klinische Sozialmedizin der Universitätsklinik Heidelberg warnt ebenfalls vor arglosem Vertrauen in Online-Beratung: "Was heute im Internet noch vielfach angeboten wird, grenzt da hart an Kurpfuscherei." Einen besseren "Schutz" und eine "echte" Qualitätskontrolle wird erst das Projekt medCERTAIN  ("Certification and Rating of Trustful and Assessed Health Information on the Net") bringen, an dem Eysenbach mitwirkt. Bei diesem europäischen Bewertungssystem für Websites, gefördert von der Europäischen Union, wird das medCERTAIN Qualitäts-Logo dynamisch aus einer Datenbank angefordert und Konsumenten können auf das Logo klicken, um Informationen dazu abzurufen, ob etwa Beschwerden oder Bedenken bezüglich der fraglichen Website bei der medCERTAIN-Initiative gemeldet sind. Zur Bewertung der medizinischen oder psychologischen Information wird bei medCERTAIN von der dezentralen, verteilten Struktur des Internets Gebrauch gemacht.

Psychologen des BDP und VPP - Klauen wie die Raben?

Bei unabhängiger Bewertung dürften die übelerregenden Seiten des VPP im BDP dann möglicherweise mit fetten Warnhinweisen bezüglich der Gefährdung der psychischen Gesundheit versehen sein. Vielleicht entstand hieraus das Bestreben der BDP-Psychologen, ein eigenes Gütesiegel für vermeintlich seriöse Beratung im Internet zu vergeben: Sich selbst heimlich bei Dritten bedienen, aber sich zum Sittenwächter anderer aufschwingen! Es dürfte ein gehöriges Maßes an Dummheit erfordern, für die durchsichtige und verräterische Siegel-Kreation der BDP-Hirne Geld auszugeben.

Die abgebildete Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung der Geschäftsführerin des VPP im BDP e.V., Rechtsanwältin Hannelore Stahmann, vom 10.02.2000 belegt, dass Recht und Gesetz für den VPP das Papier nicht wert sind, was in seinem Namen unterschrieben wird: "Der Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im BDP e.V. Kaiserplatz 3, 53113 Bonn, verpflichtet sich gegenüber Herrn Dietmar G. Luchmann, Waldburgstr. 122, 70563 Stuttgart, es bei Meidung einer für jeden Fall der Zuwiderhandlung fälligen Vertragsstrafe in Höhe von DM 10.100 zu unterlassen, redaktionelle Beiträge oder sonstige Schriftwerke, die auf einer der Internetseiten des Medi-Reports dargestellt werden, im Internet oder auf sonstige Art und Weise, gleich in welcher Form, zu veröffentlichen oder anzubieten."

Trotz dieser klaren Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung wurde weiter geklaut - auch aus PSYCHOTHERAPIE. Ungeachtet weiterer anwaltlicher Abmahnungen gegen den VPP wegen des fortgesetzten Verstoßes gegen Nutzungs- und Urheberrechte sowie weiterer Aufforderungen zur Unterlassung, gefielen sich die Verantwortlichen im VPP darin, mit Hingabe und Wollust nur Gülle auszuschütten: Den Erguss vom 15.08.2001, "Sie schreiben sich eine Menge Scheiß zusammen, Herr Luchmann, alle Achtung!", ließ der VPP-Webmaster und Zensor entgegen sonstiger Zensurwut im VPP-Forum verbleiben. Die irre-dreisten und wenig Rechtskultur offenbarenden BDP-Psychologen dürfen sich deshalb in zwei Verfahren vor dem Landgericht Bonn verantworten - der PSYCHOTHERAPIE-Herausgeber und Diplom-Psychologe Dietmar G. Luchmann hat die Sudelfreaks vom VPP und BDP, mit denen er verständlicherweise nicht in Verbindung gebracht werden möchte, nach fruchtloser Mahnung zur Vernunft schließlich verklagt.

Selbst der reformfreudige Diplom-Psychologe und "pfälzische Sozialminister Gerster" erhielt im Psychotherapie-Forum des VPP im BDP am 06.09.2001 von einem Psychologischen Psychotherapeuten attestiert, er habe sich "mit seinem Vorschlag in die Scheisse gesetzt, PA und TP als Kassenleistung abzuschaffen" (PA: die als weitgehend unwirksam bekannte Psychoanalyse, TP: die aus der Psychoanalyse abgeleitete tiefenpsychologische Psychotherapie). Die überwältigende "phallische Regression auf die anale Stufe", wie in der sinnleeren Begrifflichkeit der Psychoanalyse die Fäkalneigung im VPP-Forum zu nennen wäre, bestätigt den rheinland-pfälzischen Sozialminister Florian Gerster eindrucksvoll im Ziel, den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung von Psychoanalyse und tiefenpsychologischer Psychotherapie zu reinigen.

Jochen Paulus schloss seinen "ZEIT"-Bericht über die Aufforderung des BDP zum Rechtsbruch (Umbenennung der Therapien) mit dem Hinweis: "Die Verlautbarungen der Verbände verraten, daß sie vor allem die Interessen ihrer Mitglieder bedienen. [...] Schon machen sie sich für Außenseiterverfahren wie Kunsttherapie stark, obwohl Beweise fehlen, daß diese Kunst auch den Patienten nützt. Die Psychologen haben es geschafft, den Ärzten gleichgestellt zu werden, bravo! Doch wenn sie Patienten nicht gemäß bestem Wissen, sondern nach eigenem Gusto behandeln, dann sollte man sie verklagen. Wegen Kunstfehlern. Gleiches Recht für alle."

Psychotherapeutenkammer Berlin - Paarung der Sektierer?

So richtig deutlich geworden ist der Realitätsverlust der BDP- und VPP-Aktivisten bei ihrer Online-Propaganda vor der Wahl zur Berliner Psychotherapeutenkammer. Die eigene Scheiße, in der sie reichlich waten, störte die BDP-Psychotherapeuten offenbar nicht im geringsten. Als ein Besucher mit Humor jedoch die werbende Herausstellung einer Psychoanalyse-Zeitschrift mit einem Shakespeare-Zitat kommentierte, war das für Eva Maria Schweitzer unerträglich. Der Beitrag wurde umgehend gelöscht.

Das bezeichnende Geschehen kommentierte Harald Möhle am 27.06.2001 im VPP-Forum mit folgenden Worten: "'BDP und VPP NRW wünschen eine informative Wahl-Zeit und konstruktive Auseinandersetzungen', schreiben Sie. Dann sollten Sie das in diesem Forum erst einmal vorleben. Mir ist aufgefallen, dass Ihre ZENSOREN nicht nur informative Beiträge gelöscht haben, sondern sogar Zitate von William Shakespeare (Hab es mir leider nicht vom Schirm abgeschrieben). Besser konnten Sie nicht zeigen, wes Geistes Kind Sie wirklich sind. Gott bewahre uns vor solchen Vertretern."

Bill Anders
, ein weiterer Forumsbesucher, ergänzte diesen Beitrag (siehe nachstehendes Bild): "Hallo Kollege Möhle, schade, dass Sie's nicht abgeschrieben haben. Ich finde die Intoleranz der Psychoanalytiker darf nicht so weit gehen, dass sie den ehrenwerten William Shakespeare killen: Unter Bezugnahme auf die Werbung für einen Psychoanalyse-Beitrag in PSYCHE zitierte jemand Hamlet: 'Oh, das ist Gift aus tiefem Gram' und empfahl mit Blick auf die Psychotherapie - ebenfalls mit Hamlets Worten:
'Werft weg den schlechtern Teil davon und lebt
Dann um so reiner mit der andern Hälfte!'
"

VPP-Psychoanalytiker zensierten William Shakespeare

Eva-Maria Schweitzer, seit Oktober 2001 Vorsitzende des VPP-Landesverbandes Berlin, antwortete darauf am selben Tage: "Sehr geehrter Kollege, das Shakespeare-Zitat war beleidigend gegen meine Person gerichtet und wurde deswegen gelöscht." Heute sitzt die Diplom-Psychologin Eva-Maria Schweitzer in der Vertreterversammlung der Berliner Psychotherapeutenkammer. Heinrich Bertram, der Webmaster des üblen VPP-Forums, ist seit 1999 Stellvertretender Bundesvorsitzender des VPP - und seit dem 09.09.2001 gar Vizepräsident der Psychotherapeutenkammer Berlin!

Psychoanalyse und tiefenpsychologische Psychotherapie raus aus dem Leistungskatalog der Krankenversicherung

Bei so viel selbst zertifizierter Verbal-Gülle im scheinheiligen Mantel psychotherapeutischer Heilkunde ist den Politikern, die das deutsche Gesundheitssystem mit der nächsten Strukturreform zukunftsfähig zu machen haben, die Empfehlung von William Shakespeare in Hamlet eindringlich ans Herz zu legen. Die beste Psychohygiene und die einzig brauchbare Lösung für eine hochwertige psychotherapeutische Versorgung besteht darin, die psychoanalytischen und tiefenpsychologischen Schmutzfinken ebenso wie die psychologischen und psychotherapeutischen Dilettanten gänzlich aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung zu entfernen - für wirkliche Qualitätssicherung in der Psychotherapie: "Werft weg den schlechtern Teil davon und lebt dann um so reiner mit der andern Hälfte!"

Ein für die Scharlatane unter den Psychotherapeuten in der Tat sehr gefährlicher Rat des großen englischen Dramatikers - und ein unschätzbarer für die Gesundheit. Mit dem Gütesiegel der Vernunft.

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  PSYCHOTHERAPIE > Forum > Kommentar zum Beitrag

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BDP-Psychoanalyse: Aus der Seele gesprochen

Sie haben mir aus der Seele gesprochen. Danke!!!
Werner Tiedemann
Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut
Bremerhaven
16.09.2002

VPP im BDP - "unwürdige" Psychotherapeuten?

Anmerkung der Redaktion: Nachdem PSYCHOTHERAPIE am 25.01.2002 über die bemerkenswerten Selbstdarstellungen der Psychotherapeuten im Forum des VPP im BDP berichtete, nahm der stellvertretende Bundesvorsitzende vom Verband der Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (VPP im BDP e.V.), Heinrich Bertram, als verantwortlicher Webmaster das Sudel-Forum vom Web und teilte am 22.02.2002 mit: "Wir haben aufgrund des sich einstellenden unangenehmen, z.T. auch unwürdigen, Diskussionsstils in den Foren, der beginnt der psychologischen Psychotherapeutenschaft insgesamt zu schaden, [...] uns gezwungen gesehen, die Anonymität gänzlich aufzuheben."
Manchmal braucht es eine gewisse Zeit zu lernen, Verantwortung zu übernehmen - auch bei Psychotherapeuten.

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Paartherapie im Internet treibt Blüten
Computer kann persönliche Begegnung in Psychotherapie noch nicht ersetzen


Psychotherapie-Forum im Internet: Mobbing der Heiler
Der traurige Seelenzustand von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten


Die Couch im Cyberspace - Zukunftsmagazin hi!tech
Immer mehr Online-Scharlatane als Psychotherapeuten im Internet


"Verrückte Psychologische Psychotherapeuten" - mit Gülle-Siegel?
VPP im BDP - Rechtsverstöße und "Scheißkerle" im Verband der Psychologischen Psychotherapeuten


Psychopathologie des Ärzte-Alltags in Internet und Realität
Deutsches Ärzteblatt mit Mobbing-Forum: Schwuler Arzt erhält Rat, dem Chefarzt "einfach mal den Allerwertesten hinzuhalten"


Schlimm für die echten Leidensgenossen im Internet
Münchhausen wirbelt mit Falschinformationen Chatforen auf


Von der Online-Persönlichkeit zur multiplen Persönlichkeit
Virtuelle Realitäten in Internet-Gemeinden als Eldorado der Werbung


Labile Menschen durch Internet besonders gefährdet
Internet revolutioniert Gesundheitswesen und schafft gleichzeitig Suchtpotential


Zertifizierte Gesundheitsinformation im Internet
WHO denkt über Gütesiegel für seriöse Websites nach - e-Health Code of Ethics verabschiedet


Psychotherapie per E-Mail ist unseriös
Risiken von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im Internet


Risiken und Nebenwirkungen im Internet
Immer mehr Gesundheitsratgeber im Web - mit immer mehr Banalität?


Arztbesuch per E-Mail und medizinische Online-Beratung Realität
Bösartige Attacke Stuttgarter Kassenärzte auf PSYCHOTHERAPIE-"Web-Sprechstunde"


Verschlafen Ärzte und Psychotherapeuten das Internet?
Skepsis und Vorbehalte vor der Informationstechnologie dominieren



Angst? Wir helfen heraus... Angst? Wir helfen heraus...

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© 1995-2005 PSYCHOTHERAPIE (ISSN 1616-3753). Alle Rechte vorbehalten.
PSYCHOTHERAPIE erscheint im Psychotherapie-Verlag am ABARIS® Institut für Psychotherapie, Coaching und Verhaltenstherapie, Luckau, Brandenburg. Vervielfältigung nur mit schriftlicher Erlaubnis durch den Psychotherapie-Verlag.



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ABARIS® Institut für Psychotherapie und Coaching