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© PSYCHOTHERAPIE 05.10.2001
Reaktionen auf den Beitrag zur Psychopathologie des Ärzte-Alltags vom
29.09.2001 - ein Kommentar
Gipfel der Dummheit?
Deutsches Ärzteblatt duldet nach üblen Entgleisungen im
Internet-Forum absurde Verdächtigungen gegen PSYCHOTHERAPIE
VON
DIETMAR G. LUCHMANN
Im Internet-Forum des "Deutschen Ärzteblattes"
erhielt ein schwuler Assistenzarzt, der von seinem Chefarzt diskriminiert
wurde, den Rat, ihm "einfach mal den Allerwertesten hinzuhalten". Durch den
Beitrag, in welchem die Fachärztin, Psychotherapeutin und Autorin Carmen
Heerdegen in PSYCHOTHERAPIE am 29.09.2001 die skandalösen Entgleisungen und
den extrem berufsunwürdigen Stil kritisierte, hat das "Deutsche Ärzteblatt"
eine Aufmerksamkeit erfahren, die dessen Redaktion offenbar wenig Behagen
bereitet. Und die deshalb auf den Schaden noch eins draufsetzt.
In einem Telefax, das das "Deutsche Ärzteblatt" am 04.10.2001, 15.54 Uhr, an
PSYCHOTHERAPIE sandte, fordert der Chefredakteur Norbert Jachertz, "im
Artikel in einer Fußnote zu vermerken, dass die inkriminierten Beiträge von
der Redaktion des Deutschen Ärzteblattes unverzüglich gelöscht worden sind".
In der Redaktion von PSYCHOTHERAPIE - ich gestehe es - waren wir einen
Moment unschlüssig, ob wir ob dieses seltsamen Begehrens lachen oder weinen
sollten. Wir entschlossen uns schließlich, auf lustige Weise freundlich zu
sein.
Jemand kramte einen Artikel aus den "Stuttgarter Nachrichten" vom 20.06.2000
hervor, in dem über den Expo-Besuch des Prinzen von Hannover bericht wird.
Ernst August, der Chef des ältesten Adelshauses Europas, soll dabei aus dem
Wagen gestiegen sein und gegen die Wand der offiziellen türkischen
Ländervertretung gepinkelt haben, schreibt Dieter Hoß: "Der aktuelle
Pinkel-Skandal auf der Expo bringt Ernst August außer neuerlicher
Schlagzeilen nun nicht nur in der Türkei in Misskredit (ein Mitarbeiter des
türkischen Ministerpräsidenten Ecevit bezeichnete den Prinzen als 'kranken
Menschen'), sondern auch eine weitere Anzeige ein. Die Redaktionsleiterin
der 'Bild'-Zeitung in Hannover, Anne-Kathrin Berger, fühlt sich durch Anrufe
des Prinzen in der Redaktion beleidigt und bedroht. Wie das Blatt in ihrer
Montagsausgabe berichtet, seien die am Telefon angeblich geäußerten
Beleidigungen des Prinzen 'ekelhaft, obszön, sexuell beleidigend'. Den
eigentlichen Sachverhalt habe der Welfen-Chef dagegen nicht verneint, so
'Bild'." Erst als Fotos seine Pinkelei bewiesen, habe er sich kleinlaut
entschuldigt.
Zuweilen verwischen die Unterschiede zwischen dem Skandal
des Adelssprosses und dem der Ärzteschaft in den Foren des "Deutschen
Ärzteblattes". Irgendwie wirkt die sich aus der Übertragung des Geschehens
ergebende Vorstellung auf uns erheiternd, der als "Pinkelprinz" gescholtene
Welfe hätte nach der Veröffentlichung des Geschehens höflich die "Bild"-Zeitung
angeschrieben und "in Form einer Fußnote zu vermerken" begehrt, dass das
inkriminierte Verhalten nach seiner Erleichterung von ihm "unverzüglich"
beendet wurde.

Hierzu ist anzumerken, dass das "Deutsche Ärzteblatt" nach unserer
Beobachtung "die inkriminierten Beiträge" tatsächlich erst am 30.09.2001,
15.35 Uhr, gelöscht hat. Und nicht nur diese. Auch die Frage des schwulen
und gemobbten Assistenzarztes, "Weiss jemand, wo ich Hilfe bekomme?", wurde
gelöscht. Seit dem "30.09.01 um 21.25" Uhr ist dort unter Bezugnahme auf die
Entfernung des ganzen Diskussionsstranges nur lapidar zu lesen: "Rod, danke
für's löschen!"

Erstmals in einem "Beitrag von Dr. L.A. am 03.10.01 um 12.31" Uhr ist
im Forum Ausbeutung auf den Artikel von Frau Heerdegen verwiesen worden:
"Toleranz für die Intoleranz? Kinners, kinners, Meinungsfreiheit ist ja
schön und gut. Meinetwegen sollen auch Eiferer-Websites in ihren Genuß
kommen, aber folgender Artikel
http://www.psychotherapie.com/psychotherapie/arzt/01092901.html
erfüllt ja wohl einen Straftatbestand, oder?
Wenn die Kammern, schon sonst nichts geregelt kriegen, hier könnten sie ja
mal aktiv werden und den Betreibern presserechtlich ein paat Himweise
geben."

Zur besseren Übersicht hier eine Kopie des Inhaltsverzeichnisses vom Forum
Ausbeutung am 03.10.2001:

Bereits nach einer Stunde teilte ein Mitarbeiter des "Deutschen
Ärzteblattes" ("Redaktion DÄ am 03.10.01 um 13.35" Uhr) im Forum unter dem
Titel "Toleranz für die Intoleranz?" mit:
"Sehr geehrter Herr Dr. LA.,
der Beitrag von Frau Heerdegen unter http://www.psychotherapie.com/ stützt
sich auf viele Forenbeiträge, die die Redaktion direkt am folgenden Tag
(30.09.2001) gelöscht hat und somit dem Beitrag einen Großteil seiner Basis
entzieht.
Mit freundlichen Grüßen
Redaktion DÄ"
Dabei war dem Verfasser zunächst bei dem Nachnamen von Frau Heerdegen ein
Schreibfehler unterlaufen, wie diese Kopie zeigt:

Einige Zeit später war dieser Fehler stillschweigend korrigiert worden. Frau
Heerdegen hat davon nichts bemerkt; wir sagen gleichwohl danke für diese
Aufmerksamkeit.

Diese Mitteilung der Redaktion "Deutsches Ärzteblatt" ist klar und könnte
als Information über das Geschehene genügen. Das seltsame Begehren, den
Tatort jetzt noch mit einem Messingschildchen der Unverzüglichkeit bzw.
Reinlichkeit zu versehen, ist wohl nur vor dem Hintergrund zu verstehen,
welchen Wirbel die öffentliche Information über die skandalösen Inhalte und
Formen in dem Ärzteforum ausgelöst hat.
Nun ist auch bei gutwilliger Betrachtung nicht als "unverzüglich" zu
erkennen, wenn einerseits die "Redaktion DÄ" auf Beiträge innerhalb einer
Stunde reagiert und andererseits skandalöse Forumsbeiträge wie die
Verunglimpfung des homosexuellen Arztes zwei Tage stehen bleiben lässt, die
möglicherweise erst im Gefolge des kritischen Artikels in PSYCHOTHERAPIE
gelöscht wurden. Wer einmal durch die Foren des "Deutschen Ärzteblattes"
gestreift ist, wird ohnehin - von vielen Beiträgen ähnlicher Couleur
angewidert - kaum Lust verspüren, hier seine Zeit zu verlieren.
Bemerkenswert war die weitere Reaktion im Forum auf den Hilferuf des
schwulen und gemobbten "Detlev M. aus K.", der dem Beitrag von Carmen
Heerdegen (siehe
hier) folgte:

Den Gipfel an Dummheit und Verantwortungslosigkeit stellt ein Beitrag von "AiP
am 03.10.01 um 23.59" Uhr dar, der den Verdacht ausstreut, "ob nicht die,
die hinterher solche Artikel schreiben, nicht vorher genau diese Postings
verfaßt haben, um eine Story zu haben":

Nicht der korrekte Bericht in PSYCHOTHERAPIE am 29.09.2001, sondern vielmehr
diese üble Nachrede und falsche Verdächtigung, die das "Deutsche Ärzteblatt"
duldet, kann einen Straftatbestand erfüllen. Das sollte auch
DÄ-Chefredakteur Norbert Jachertz bekannt sein, der in seinem Schreiben
betont, seine Redaktion halte "sich hinsichtlich des Internet-Auftritts an
Recht und Gesetz". Doch auch am 05.10.2001, 13.30 Uhr, zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung dieses Artikels (zwei Tage nach der "von AiP am 03.10.01"
ausgestreuten absurden Verdächtigung gegenüber PSYCHOTHERAPIE) hat es die um
ihr Messingschildchen der Reinlichkeit besorgte "Redaktion DÄ" noch immer
nicht für nötig befunden, darauf zu reagieren, obwohl Jachertz betont, "dass
die Redaktion pflichtgemäß auch Beiträge im Internet überprüft". Das spricht
für sich - und demaskiert Stil und Denken der Ärzteschaft.
Wer solche Foren betreibt, zumal als 1872 gegründetes "Organ der
Ärzteschaft", von dem darf mehr Verantwortungsbewusstsein, Sensibilität und
Professionalität erwartet werden. Allerdings treffen wir genau an diesem
Punkt den Kern des Skandals: Das deutsche Gesundheitswesen der Gegenwart hat
die Werte, derer es bedarf, um zu heilen und nicht krank zu machen, längst
verloren. Die Foren des "Deutschen Ärzteblattes" spiegeln diese hässliche
Realität nur wider.
Als beliebig austauschbares Beispiel für Form und Inhalt in diesem Forum ist
dabei der "Beitrag von Dr. med. Josten, Facharzt für Neurologie und
Psychiatrie am 04.07.01" ein im Vergleich zu dem Folgebeitrag noch
"kultivierter Erguss":


Beide Beiträge wurden am 29.09.2001 im Zusammenhang mit dem
PSYCHOTHERAPIE-Artikel über das Ärzteblatt-Forum dokumentiert.
Günther Jonitz, Präsident der Berliner Ärztekammer und in dem Beitrag über
die "Psychopathologie des Ärzte-Alltags" von Frau Heerdegen harsch
kritisiert, hat am 04.10.2001, 9.46 Uhr, in einen an uns "Liebe
ABARIS-Menschen" - so seine Anrede - gerichteten elektronischen Leserbrief
aus dem DGN-Netz gefragt: "Ist die Welt so einfach? [...] Meint Ihr, daß
durch diese Form der Meinungsäußerung irgendetwas im Gesundheitswesen
einschließlich Psychotherapie besser wird?" Eine Antwort auf diese Fragen
hat der Berliner Ärztepräsident offenbar nicht, jedenfalls hat er sie uns
nicht wissen lassen.
Gewiss nicht alle, aber manche Dinge sind tatsächlich sehr einfach: Wer, wie
die ärztliche und kassenärztliche Selbstverwaltung, im Schmutz versinkt,
kann beginnen, den Augiasstall auszumisten, den Carmen Heerdegen in ihrem
Beitrag nur leicht (!) gestreift hat. Noch fehlt es in der Politik und in
der Ärzteschaft an der entschiedenen Bereitschaft hierzu. Deshalb werden
Beiträge wie jener der mutigen Fachärztin etwas bewirken - wachrütteln,
sensibilisieren und einer Veränderung zum Besseren den Weg bereiten.
Auch PSYCHOTHERAPIE erhält Leserbriefe bzw. Forumsbeiträge höchst
unterschiedlicher Qualität. Wir schützen die Identität unserer Informanten
uneingeschränkt, aber wir tolerieren im Gegensatz zum "Deutschen Ärzteblatt"
keine Grenzüberschreitungen. Auch wenn gelegentlich der Staatsanwalt
hinzugezogen wird. Wie in jenem Fall, in dem der Verfasser eines von ihm für
die Veröffentlichung freigegebenen Leserbriefes der Redaktion neben anderen
Verbalinjurien unter dem selbst gewählten Titel "Totalschaden" lebenslange
Sicherungsverwahrung androhte - und sich als Facharzt für
Psychotherapeutische Medizin entpuppte. "Aufmachung und Inhalt", schrieb der
Facharzt und Psychotherapeut Michael Gross aus Freiburg im Breisgau in Bezug
auf PSYCHOTHERAPIE, "scheinen [...] von Leuten verbrochen, die aufgrund
eines ausgeprägten Dachschadens auf Dauer weggeschlossen gehören".
Obwohl der Facharzt Michael Gross sich hinter der Anonymität zu verstecken
versuchte, war er anhand der jedem elektronischen Beitrag zugehörigen
IP-Daten (Internet-Protokoll) leicht zu ermitteln:
Remote Name: a1as06-p155.stg.tli.de
Date: Friday, 22. June 2001
Time: 12:09:38
Er hatte sein Pamphlet am 22.06.2001, 12.09 Uhr, über einen Anschluss der
Telefongesellschaft Talkline (tli.de) ins Internet gesandt. Die
entsprechende Mitteilung an die zuständige Staatsanwaltschaft war dann nur
noch Formsache. Ebenso wie deren Antwort am 21.09.2001:

Dieselben Möglichkeiten, "sich hinsichtlich des Internet-Auftritts an Recht
und Gesetz" zu halten, wie sein Chefredakteur behauptet, hat auch das
"Deutsche Ärzteblatt". Es wäre wünschenswert, das würde dort auch
praktiziert.
Inzwischen ist durch ein Mitglied unserer Redaktion auch die Ärztekammer
informiert und gebeten worden, disziplinarisch tätig zu werden. Die
Erklärung des Psychotherapie-Facharztes Michael Gross im polizeilichen
Vernehmungsprotokoll für seine Entgleisung war, er habe seinem Ärger Luft
machen wollen. Eine Aussage, die ich nicht weiter kommentieren möchte.
Man mag die letzten Buchrezensionen in dieser Zeitschrift lesen (Matussek,
Matussek & Marbach; Dott; Löwer-Hirsch; Postel), um eine auch dann noch
immer höchst fragmentarische Vorstellung von dem Sumpf zu erhalten, in
welchem die deutsche Ärzteschaft und die Psychotherapeuten unterzugehen
drohen. Wie dramatisch die gesellschaftlichen Schadwirkungen noch werden,
die aus dieser Situation resultieren, ist nur schwer abschätzbar. Die
gegenwärtigen Folgen auf der menschlich-sittlichen Ebene sind nicht
unähnlich denen eines Krieges: Hinter dem schönen Schein der Fassade findet
im Gesundheitswesen ein erbitterter Krieg um Pfründe statt, bei dem die
Patienten allenfalls noch im Wege, nicht jedoch im Mittelpunkt stehen.
DÄ-Chefredakteur Jachertz erhält kein Messingtäfelchen der Reinlichkeit, das
"Deutsche Ärzteblatt" keine Fußnote der Absolution und "bis es zu Änderungen
kommt, muss leider wahrscheinlich noch viel Schlimmeres passieren", wie Dr.
med. F. Jürgen Schell uns am 03.10.2001 in einem Leserbrief schrieb (siehe
unser Forum).
Werden noch weitere Beispiele zum kranken Zustand der deutschen Ärzteschaft
gewünscht?
Nachtrag am 06. Oktober 2001:
Aufforderung an die Bundesärztekammer (BÄK) und die
Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) als gemeinsame Herausgeber des
"Deutschen Ärzteblattes", ihrer Verantwortung gerecht zu werden
Mit Datum vom 06.10.2001 gingen als Erwiderung auf das
Telefax des "Deutschen Ärzteblattes" vom 04.10.2001 von der Redaktion
PSYCHOTHERAPIE zwei gleich lautende Schreiben an BÄK und KBV:
Skandalöse Online-Inhalte in dem von Ihnen herausgegebenen "Deutschen
Ärzteblatt"
Sehr geehrter Herr Prof. Hoppe,
sehr geehrter Herr Dr. Manfred Richter-Reichhelm,
am 29.09.2001 nahm die Fachärztin und Autorin Carmen Heerdegen in einem
Artikel unter dem Titel "Psychopathologie des Ärzte-Alltags" in unserer
Zeitschrift PSYCHOTHERAPIE eine Analyse des höchst bedenklichen Zustandes
der deutschen Ärzteschaft am Beispiel skandalöser Online-Inhalte des von
Ihnen herausgegebenen "Deutschen Ärzteblattes" (DÄ) vor.
Am 04.10.2001 hat DÄ-Chefredakteur Norbert Jachertz sich mit der Bitte per
Telefax an mich als Herausgeber gewandt, "im Artikel in Form einer Fußnote
zu vermerken, dass die inkriminierten Beiträge von der Redaktion des
Deutschen Ärzteblattes unverzüglich gelöscht worden sind". Dieses abwegige
Ansinnen hat mich zu einem ausführlichen Kommentar am Folgetag veranlasst,
den ich diesem Schreiben ebenso beifügen darf wie den Aufsehen erregenden
PSYCHOTHERAPIE-Artikel vom 29.09.2001.
Wenn ich mich dennoch zusätzlich mit diesem Schreiben an Sie als Herausgeber
des "Deutschen Ärzteblattes" wende, so deshalb, um Sie auf Ihre
Verantwortung für die Außendarstellung der Heilberufe hinzuweisen und
weiteren Schaden abzuwenden. Zudem betrachte ich das Ansinnen von Herrn
Jachertz als Zumutung, die die Realität auf den Kopf stellt: Wie der Beitrag
vom 29.09.2001 mit seiner Bilddokumentation belegt, sind zu dem Zeitpunkt,
als unsere Autorin auf das Geschehen aufmerksam geworden ist, von
verschiedenen Lesern bereits nachdrückliche Aufforderungen an die Redaktion
des "Deutschen Ärzteblattes" ergangen, die in das Forum eingestellten
Verunglimpfungen und Beleidigungen zu löschen, ohne dass das DÄ darauf
reagiert hat. Erst einen weiteren Tag nach der Veröffentlichung des
PSYCHOTHERAPIE-Artikels wurden die "inkriminierten Beiträge" – vermutlich im
Ergebnis des ausgelösten Aufsehens – endlich gelöscht. Dafür duldet das
"Deutsche Ärzteblatt" seit dem 03.10.2001 inzwischen schon drei Tage die in
das Forum eingestellte falsche Verdächtigung, die Redaktion PSYCHOTHERAPIE
habe die skandalösen Forumsbeiträge verfasst, "um eine Story zu haben".
Ich gebe Ihnen Gelegenheit, diese von der Redaktion des "Deutschen
Ärzteblattes" erkennbar zumindest aktiv geduldete falsche Verdächtigung
unverzüglich nach Erhalt dieses Schreibens – spätestens jedoch bis zum
12.10.2001, 12.00 Uhr – zu entfernen und hierzu Stellung zu nehmen, bevor
wir hier über weitere Schritte entscheiden.
Mit freundlichen Grüßen
Dietmar G. Luchmann
Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut
Herausgeber PSYCHOTHERAPIE
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