* angstambulanz.de - Spezialisten für Angst, Panik und Phobien Strategisch denken - Coaching als intelligente Alternative zur Psychotherapie
   PSYCHOTHERAPIE - Zeitschrift zur Psychotherapie, Psychoanalyse & Verhaltenstherapie       ISSN 1616-3753 
PSYCHOTHERAPIE (ISSN 1616-3753) - Herausgeber: Dietmar G. Luchmann, Dipl.-Psychologe & Psychotherapeut * Denken lernen statt denken lassen - Kognitive Psychotherapie hilft am effektivsten

 Angst + Panik
Postkarte einer Klientin: "...nach nur 3 Therapiestunden war der Flug nach Ibiza ein wunderschönes Erlebnis!"
Leiden Sie nicht länger!
Vor Angst nicht aus dem Haus - nach 8 Wochen die dritte Reise


Kognitive Therapie statt Psychoanalyse
Nach 3 Stunden Psychotherapie angstfrei Ibiza


Ängste vom Hausarzt selten erkannt
Unnötig viel Leid durch Hausärzte


 Experten-Tipp
Angst, Panik, Phobie, Stress, Burnout, Depression, Soziale Ängste
Psychologen und Ärzte antworten auf Ihre Fragen rund um Psyche und Gesundheit

 Psychodiagnostik
ICD-10 - WHO-Klassifikation für psychische Störungen
ICD-10
Diagnose finden: Klassifikation der WHO für psychische Störungen


 Politik + Psyche
Ganz normal
Psychisch krank und ohne Lobby


 Arbeit + Beruf
Burnout
Vollkommen leer und ausgebrannt


 Sex + Erotik
Liebeskummer
Von der Klimax in den Liebestod


 Mythos + Irrtum
Psychoanalyse
Fallgeschichten massiv getürkt


 Interview
Ellis Huber
Psychotherapie: Krankes System


D. Luchmann
Paarbeziehung: Seitensprung als Herausforderung


 Presse + TV
Presseschau
Coaching besser als Psychotherapie


econ.tec
Kostenfalle Angst


Abendblatt
Burnout-Hilfe


Märkische AZ
Wenn Gedanken Panik machen


MAX
Seitensprung


HAZ
Manager müde


DER SPIEGEL
Die Zweisamkeit


MuM
Angst, Panik und Phobien bei Unternehmern


FTD
Burnout


 Bücher + Psyche
Buchempfehlungen
Der Wahn
Ärzte, Politik und Psychose-Modell


Neue Bücher
Buch-Tipps


 Bücher finden
 Suchbegriff

 Impressum
Datenschutz
Kontakt zu uns
Herausgeber
Startseite

 Disclaimer lesen
PSYCHOTHERAPIE
ist nicht verantwortlich für Inhalte externer Internetseiten ...

 Ärzte + Psychotherapie
"Lotse" Hausarzt? Nein!
Hausärzte meiden Umsatz-Killer Psychotherapie


Vorsicht Lebensgefahr!
Hausarzt übersieht Suizid-Risiko: keine Arzthaftung


Psychopharmaka-Unfug
Bei Depressionen ist Sport wirksamer als Tabletten


*
 Individuelles Coaching



Angst, Panik, Phobien überwinden lernen

durch 9 Stunden kognitives Coaching z.B. bei

- Agoraphobie
- Burnout, Depression
- Flugangst
- Generalisierte Angst
- Panikstörung
- Soziale Phobie
- Spezifische Phobie
- Zwänge


am ABARIS® Institut für Kognitive Psychotherapie, Verhaltenstherapie und Life Coaching


 Websprechstunde
Psychotherapie und Coaching bei ABARIS
Dietmar Luchmann
Diplom-Psychologe, Psychotherapeut u. Coach:

"Psychoanalyse bei Angst- und Panik-Störungen darf heute als Kunstfehler gelten. Besser kann kognitive Verhaltenstherapie eine Angst- und Panik- Störung lösen - oft nur in bis zu 10 Stunden."

Profi oder Scharlatan?
Psychotherapeuten finden


Universitätskliniken
Psychotherapie ist hier "regelhaft schlechter"


Sexueller Missbrauch
Psychoanalytiker geliebt oder einer Illusion erlegen?


Orgasmus aus Angst
Sexueller Missbrauch durch Psychotherapeuten


Flugangst-Seminare
"Placebo des Jahrhunderts"


Pillen statt Therapie?
Kasse machen an Patienten


 Psychotherapie-Reports
WHO fordert Umdenken
Vorurteile bei psychischen Erkrankungen ablegen


Christoph-Dornier-Klinik
Bei Angst teuer, nicht gut


Psychotherapie-Kliniken
Erschütternder Report aus einer Psychoanalyse-Klinik


Ängste beim Zahnarzt
Zahnärzte behandeln Angst ihrer Patienten oft falsch


Angst kostet 100 Mrd.
Die Gesundheitsökonomie der Angsterkrankungen


Musiker im Teufelskreis
Perfektionismus lässt die Finger verkrampfen


 Psychotherapieforschung
Was ist Psychotherapie?
Dienstleistung zum Erwerb und Erhalt mentaler Fitness


Wirksamkeitsforschung
Psychotherapie nach 15 Sitzungen erfolgreich


Verhaltenstherapie
Angst, Panik, Phobien, Zwänge rasch therapiert


 Dossiers: Kranke Heiler
Ärzte-Psyche pervers
Schwuler Arzt soll Chefarzt "Allerwertesten" hinhalten


BDP-Psychotherapeuten
"Scheisskerle" und Online-Diebe mit Gütesiegel?


Psychotherapeuten-Mob
Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und ihr trauriger Seelenzustand


Medi-Verbund scheitert
Medi-Kartell rechtswidrige "Biertisch-Idee"


 Leserbriefe Leserbriefe
Rat vom Arzt war Hölle
"Nach meiner ersten Panikattacke wurde ich in eine tiefenpsychologische Therapie geschickt. Da ich damals den Begriff Angst- und Panikstörung nicht kannte, bin ich brav dem Rat meines Arztes gefolgt. Um es kurz zu machen: die wöchentlichen Sitzungen waren die Hölle!..."


Ihre Meinung ist wichtig. Schreiben Sie. Hier.

  PSYCHOTHERAPIE > Angst- und Panikstörungen, Phobien, Zwänge

Zur DruckversionLeserbriefe
© PSYCHOTHERAPIE 19.10.2001

FOCUS TV zu Gast in der Angstambulanz des ABARIS Institutes für Psychotherapie in Stuttgart

Terror im Kopf - Angst und Panikstörungen
Interview: "Nach zehn Jahren Angststörung in nur zehn Stunden zum Therapieerfolg"

VON REINHILD SONNENSCHEIN

ABARIS-Klient im Interview mit FOCUS TV
ABARIS Angstambulanz: Volker B. im Interview mit der Redakteurin Sabine Kreyssig von FOCUS TV

Zehn Jahre leiden sie im Durchschnitt, ruinieren oft ihr Leben und kosten der deutschen Wirtschaft zwischen 50 und 100 Milliarden Euro im Jahr - Menschen mit Angst- und Panikstörungen. Verantwortung für diese skandalöse Situation tragen Ärzte, die diese Erkrankung bei ihren Patienten über Jahre verschleppen, obwohl Angst- und Panikstörungen innerhalb von zehn bis 15 Stunden erfolgreich zu behandeln sind - ohne Medikamente, nur mit kognitiver Verhaltenstherapie. Volker B. ist Betroffener - einer von rund 12 Millionen Deutschen. Über zehn Jahre zerstörte Angst sein Leben - bis er in zehn Stunden Psychotherapie den Weg aus der Angst fand. Im Gespräch mit FOCUS TV schilderte er seine leidvolle Erfahrung mit dem ganz normalen Horror im deutschen Gesundheitssystem.

Es war seine Abschlusssitzung in der Angstambulanz als FOCUS TV beim ABARIS Institut für Psychotherapie in Stuttgart für einen Beitrag zum Thema "Angst" anfragte. Volker B., 26, litt bereits seit über zehn Jahren unter einer Angst- und Panikstörung, die seine Bewegungs- und Handlungsfähigkeit zunehmend eingeschränkt und ihn um viele Entwicklungs- und Karrierechancen gebracht hatte. Nur rund 1.500 Euro kostete seine kognitive Verhaltenstherapie, die ihn zu "spürbaren Veränderungen" führte und ihm seine Bewegungs- und Handlungsfähigkeit zurückgab.

B. war gern bereit, über die Entwicklung seiner Angst und die vorausgegangenen vergeblichen Therapieversuche zu berichten, um anderen Menschen mit Angst- und Panikstörungen eine ähnliche Leidensgeschichte zu ersparen. Im Interview mit der Redakteurin Sabine Kreyssig von FOCUS TV berichtete er am 12. Oktober 2001 über seine erfolgreiche Psychotherapie bei Diplom-Psychologe und Psychotherapeut Dietmar G. Luchmann und seine vorausgegangene jahrzehntelange Angst- und Panik-"Karriere", die ihm bei besserer Aufklärung erspart geblieben wäre.

Volker B.: "Erst seit etwas mehr als einem Vierteljahr kenne ich die genaue Bezeichnung einer Erkrankung, die mein Leben mehr als ein Jahrzehnt beeinflusste und nachhaltig bestimmte: Angst- und Panikstörung."

"Nur durch einen glücklichen Zufall, fiel mir in einer Buchhandlung ein Fachbuch zu diesem Thema in die Hände. Kein Arzt hatte in all den Jahren diese Erkrankung erkannt - und ich war weiß Gott oft genug beim Hausarzt, Neurologen, Internisten, Psychotherapeuten..."

"Ausgelöst durch Atembeschwerden infolge einer Pollenallergie, entwickelte ich während der Pubertät eine panische Angst vor einem möglichen Asthma-Anfall. Diese Erstickungsangst trat fortan immer öfter in neuen, ungewohnten Lebenslagen auf. Mit den sich verstärkenden Symptomen der Angststörung wuchs die Angst vor dem nächsten Angstanfall, die so genannte 'Angst vor der Angst'."

"Inzwischen sind seit meinem Abitur sechs Jahre vergangen. Der Preis für diese Erkrankung: ein abgebrochenes Hochschulstudium und zwei nie angetretene Studienplätze bei den später folgenden Versuchen, die Angst dennoch zu überwinden..."

"Diese 'Einschnitte' in meinem Leben, standen letztendlich alle in engem Zusammenhang mit der Angst vor Panikattacken, vor dem Leben in Großstädten und vor dem Kontakt mit Menschen, welche meine Probleme mit der Angst nicht kannten oder verstanden."

"Nach dem erfolgreichen Abschluss einer kaufmännischen Lehre im vergangenen Jahr entschied ich mich, noch einmal ein Studium zu beginnen. Leider flammten die längst überwunden geglaubten Ängste erneut auf."

"Mein Hausarzt redete mir (wie schon so oft) gut zu, verschrieb mir ein 'modernes Angst lösendes Medikament' und empfahl mir den Studienplatz anzutreten. Letzteres war in punkto Angstkonfrontation nicht einmal so falsch, nach der jahrelangen Angstkarriere aber ein völlig untauglicher Rat. Der Neurologe sagte mir (wie schon vor sechs Jahren), ich wäre kerngesund, bräuchte keine Medikamente und solle mir am Studienort 'schleunigst eine neue Freundin' suchen, dann ergäbe sich alles wie von selbst!!!"

"Meine bittere Erkenntnis: Scheinbar braucht man in Deutschland nur eine kurze wissenschaftliche Abhandlung über den aktuellen Stand in der Angst- und Panikforschung zu lesen, und schon weiß man mehr über die Erkrankung und die Behandlungsmethoden als ein Hausarzt oder ein Neurologe mit psychotherapeutischer Zusatzausbildung!"

"Die Suche nach einem geeigneten Angsttherapeuten erwies sich schließlich schwieriger als angenommen. Eine brauchbare ambulante oder stationäre Kurzzeittherapie scheint es für gesetzlich Versicherte kaum zu geben - zumindest wohl nicht auf Krankenschein. Niedergelassene Psychotherapeuten fragen am Telefon sofort 'Privat oder Kasse?' und haben für Kassenpatienten erst nach Monaten einen Termin frei. Zwei von mir aufgesuchte 'Verhaltenstherapeuten' arbeiteten ohne erkennbares Konzept bei Angstpatienten. Bei einem schien man erst Hilfe zu bekommen, wenn man nach fünf Stunden 'Kassen-Stammkunde' war, d.h. wenn die Krankenkasse eine Therapie exklusiv bei ihm genehmigt hat..."

"Ich war in schlechter psychischer und körperlicher Verfassung, als ich mich im Juli 2001 an Herrn Luchmann wandte. Die Angst war nun fast permanent vorhanden, ich fuhr kaum noch allein mit dem Pkw, das Fahren auf der Autobahn war für mich unmöglich. Zu diesem Zeitpunkt war ich extrem neurotisch und depressiv. Ich fühlte mich weder im Stande, mein Studium zu beginnen, noch mir einen Arbeitsplatz zu suchen."

"Es ging sogar so weit, dass ich einfachste Tätigkeiten wie das Schreiben einer E-Mail nicht mehr ausführen konnte, da ich mir nicht mehr zutraute, einigermaßen gutes und fehlerfreies Deutsch zu schreiben!!! Diese 'Schreibblockade' wurde beim Einstieg in die kognitive Psychotherapie bei Herrn Luchmann erfolgreich 'gelöst'."

"Danach benötigte ich noch etwa zehn Therapiestunden, in denen mir Herr Luchmann die Instrumente zur Veränderung meiner selbstzerstörerischen Denk- und Verhaltensweisen vermittelte. Die ersten Erfolge stellten sich bald ein: Zu Beginn der Behandlung fuhr ich zum Beispiel noch mit dem Zug nach Stuttgart, schon nach wenigen Therapiestunden bewältigte ich diese Strecke mit dem Auto - allein."

"Nach Abschluss der kognitiven Psychotherapie an der ABARIS Angstambulanz kann ich sagen, dass ich in wenigen Stunden ein Wissen gewonnen habe, das meinen Blick auf das Leben und den Umgang mit Angst verändert. Ich werde noch eine gewisse Zeit benötigen, um mein eingeschliffenes Denken und Verhalten in verschiedenen Lebensbereichen zu verändern. Das Wichtigste ist jedoch, dass ich ein neues Verhältnis zu meiner Angst bekommen habe - und das war sofort 'spürbar'!"

Volker B. mit seiner jahrzehntelangen Angst- und Panikstörung ist ein typischer Fall der Stuttgarter Angstambulanz. Typisch ist das vermeidbare Leid, typisch sind die vermeidbaren Kosten und typisch ist der äußerst geringe Therapieaufwand, um Leid und Kosten zu beenden. B. weiß, dass er das in den wenigen Stunden Erlernte noch zu festigen haben wird. In ein paar Wochen kann er dann die in vielen Jahren eingeübten falschen Denkmuster und Verhaltensweisen abgestreift haben. Ob seine Krankenversicherung die vergleichsweise geringen Kosten für die ambulante kognitive Psychotherapie erstattet, ist ungewiss. Die "Wahnsinnsbeträge" für ärztliche Diagnostik, Medikamente und Klinikaufenthalte hingegen werden bezahlt - eine groteske Situation in einem kranken Gesundheitssystem.

"Vor dem Hintergrund, dass ich wegen meiner seit Jahrzehnten bestehenden Angststörung andernorts bereits rund 30.000 DM ohne Erfolg gezahlt habe, hätte ich mir gewünscht, früher den Weg zu Herrn Luchmann gefunden zu haben", schreibt ein anderer Klient am 16. Oktober 2001. Psychotherapeut Luchmann hat eine Kopie dieses Briefes an die Krankenkasse erhalten, mit dem der Klient Eckehart Bamberg* um die Erstattung von "8 Sitzungen bei Herrn Luchmann" bittet: "Die Therapie hat sich gelohnt und bereits mein Leben positiv verändert. Hierüber möchte ich Sie informieren. Vielen Dank", heißt es in dem Schreiben.**

Luchmann, zu dessen Klienten Manager ebenso gehören wie Studenten, deckt den Namen des Absenders auf dem Brief sorgfältig ab. "Die Schweigepflicht ist unser höchstes Gut und begrenzt unsere möglichen Referenzen." Er nennt es einen Skandal für das deutsche Gesundheitssystem, dass psychische Störungen von Ärzten aus Unkenntnis und Geldgier überwiegend falsch behandelt werden und die Krankenversicherungen enorme Beträge für unsinnige Psychoanalysen und überflüssige psychosomatische Kliniken verschleudern.

   
 PSYCHOTHERAPIE Adressen-Tipp
ABARIS® Institut für Psychotherapie und Life Coaching
Zaackoer Weg 40
D-15926 Luckau

www.abaris.de - Online-Anmeldung für die Angstambulanz, Coaching, kognitive Verhaltenstherapie, Psychotherapie, Paartherapie u.v.m.
Leitung: Dietmar G. Luchmann, Diplom-Psychologe, Psychotherapeut.


Hilfesuchende am ABARIS Institut für Psychotherapie, die privat versichert oder freiwilliges Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind, haben bei ihrer Krankenversicherung in der Regel einen Rechtsanspruch auf die Erstattung der Kosten  für die effektive kognitive Psychotherapie. Pflichtversicherte der gesetzlichen Krankenkassen werden das ABARIS-Programm hingegen oft aus der eigenen Tasche zu bezahlen haben - oder im kranken Gesundheitssystem weiter leiden. "Die Gesundheitspolitik hat hier völlig versagt. Angesichts der unvorstellbaren Korruption und Fehlbehandlung, die im Medizinbetrieb im allgemeinen und bei der Psychotherapie im besonderen zu beobachten sind, kommt den Medien eine besondere Rolle bei der Aufklärung zu", sagt Luchmann - und wendet sich den Online-Anmeldungen am ABARIS Institut für Psychotherapie zu: "Wenigstens diesen Menschen können wir helfen."

** Siehe hierzu in der Rubrik Kommentare das E-Mail vom 08.11.2001, in dem der betreffende Klient seinem Psychotherapeuten Dietmar G. Luchmann mitteilt: "AOK Esslingen erstattete Psychotherapie".

*Name aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes geändert.

Ihre Erfahrungen sind wichtig. Schreiben Sie einen Leserbrief. Hier.

  PSYCHOTHERAPIE > Forum > Kommentar zum Beitrag

Nach oben

AOK Esslingen erstattete Psychotherapie

Hallo Herr Luchmann, eine freudige Kunde: die AOK Esslingen hat sich an meiner Psychotherapie beteiligt und für die acht zurückliegenden Sitzungen den entsprechenden Anteil (etwa die Hälfte der Gebühren) bezahlt. [...] Auf jeden Fall hat es funktioniert. Vielen Dank noch einmal für die wertvollen Aufklärungen und den Spiegel, den Sie mir vorgehalten haben. Ich habe wirklich sehr viel von Ihnen gelernt und kämpfe jetzt darum, mich im Alltag zu bewähren.
Eckehart Bamberg*
08.11.2001

Psychotherapie-Kliniken: Gewöhnliche Abzocke

Ich leide schon seit mehr als fünf Jahren an Angst und Panikattacken mit Agoraphobie und versuche seitdem eine geeignete Psychotherapie zu bekommen. Am schlimmsten sind die Schwindel- bzw. Dauerschwindelanfälle, die von wenigen Minuten bis Stunden und sogar Tage dauern können. Diese Schwindelanfälle wirken sich auch negativ auf die Agoraphobie aus. Ich war vor kurzem deswegen in einer Klink und habe mich gefreut, dass jetzt endlich etwas passiert und wurde sehr enttäuscht, da es der Klinik nur um Ihre finanzielle Aufbesserung ging. Ich hatte in zweieinhalb Wochen keine einzige Stunde Psychotherapie und als Untersuchung nur Blutabnahme und EEG. Sehr enttäuschend...
Robert Heckhausen, Neuwied
22.10.2001

Antwort der Redaktion:
Lieber Herr Heckhausen, Sie haben die ganz gewöhnliche Realität des deutschen Gesundheitswesens erfahren. Deutschland besitzt die meisten psychosomatischen und Psychotherapie-Kliniken in der Welt - und die müssen gefüllt werden. Das ist für Sie bitter, weil Ihre Angststörung in der Regel innerhalb von 12 bis 15 Stunden ambulant erfolgreich zu beheben wäre. Doch die Krankenversicherungen verschleudern Milliardenbeträge mit unnötigen, unsinnigen und ungeeigneten stationären "Aufenthalten" bei psychischen Störungen, die besser, effizienter und preiswerter ambulant behandelt werden können. Dieser kranke Zustand des Gesundheitssystems ist zwar allen Beteiligten bekannt, aber da alle vom Gesundheitswesen leben, hat niemand ein ernsthaftes Interesse, daran etwas zu ändern. Es sei denn, Sie als Patient und Betroffener begegnen Ärzten und Psychotherapeuten kritischer und wirken entsprechend auf Ihre Politiker und Ihre Krankenkasse ein. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg hierbei.

*Name aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes geändert.

Ihre Erfahrungen sind wichtig. Schreiben Sie einen Leserbrief. Hier.

  PSYCHOTHERAPIE > Angst- und Panikstörungen, Phobien, Zwänge

Nach oben

BILD + FUNK - Das TV-Magazin, 13. Juni 2003
Psychologie: Keine Angst vor der Angst


econ.tec - Magazin für Wirtschaft und Technik, März 2003
Gesichter der Angst: Diagnose Angststörung - Kostenfalle Angst


Protokoll einer Fehldiagnose - Therapiebericht von einem Facharzt
Ein Arzt erlebt als Patient Psychotherapeuten und Psychotherapie


Krankenhausreif - durch Hausarzt und ärztliche Psychotherapie
Angst und Panik durch tiefenpsychologisch fundierte Fehlbehandlung


Schein und Wirklichkeit in der Verhaltenstherapie der Angst
"Christoph-Dornier-Klinik habe ich mitgemacht, seitdem bin ich pleite"


Der Terror im Kopf - Angst- und Panikstörungen als Denkfehler
Interview: "Nach zehn Jahren Angststörung in nur zehn Stunden zum Therapieerfolg"


BIZZ, September 2001
Hypochondrie: Furchtbar krank - aus purer Angst


Märkische Allgemeine Zeitung, 02. August 2001
Die Versicherungsgesellschaft: Wenn der bloße Gedanke Panik auslöst. Psychotherapeut Dietmar G. Luchmann im Interview


Hausärzte versagen bei Angst- und Panikstörungen (Teil 1)
Generalisierte Angst vom Hausarzt selten erkannt - mit teuren Folgen


Besser Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) statt Psychoanalyse
3 Stunden KVT und Flug nach Ibiza war "wunderschönes Erlebnis"


Leiden Sie nicht länger beim Psychoanalytiker
Aus Angst "vor 8 Wochen nicht alleine vor die Haustür" - und heute die dritte Reise


Markt und Mittelstand, Januar 2001
Unternehmerfitness Angstbewältigung: Fürchterliches Ereignis


Gesundheitsökonomische Bedeutung von Angst unterschätzt
Angst- und Panikstörungen an der Spitze psychischer Störungen von acht Millionen Deutschen


"Umweltkrankheiten" entspringen oft der Psyche
Angst und Stress häufiger Ursache von Beschwerden als Umweltgifte


Flugangst: 20 Jahre Seminare gegen den Alptraum vom Fliegen
Nur "das Placebo des Jahrhunderts" wie "DER SPIEGEL" meint


Angst beim Zahnarzt weit verbreitet, aber oft falsch "therapiert"
Gegen das Zittern vor dem Bohrer hilft kognitive Verhaltenstherapie


"Überraschendes" Rezept für erfolgreiche Prüfungen
Vorher bloß nicht lernen, am besten fernsehen - und etwas bluffen


Angst auf der Bühne: Wenn Finger und Stimme verkrampfen
Im Teufelskreis: Hi-Fi-Technik setzt Musiker und Sänger unter Druck


Gipfel der Verschwendung: Die Rechnung für Angst- und Panik
Angst kostet der Volkswirtschaft über 100 Milliarden DM im Jahr


Der "normale" Wahn des Alltags: Von Aktien bis Medi-Verbund
Coca-Cola-"Vergiftungen" waren medial verstärkte Massenpsychose


Hypochondrie und Gesundheitsängste sind weit verbreitet
Mit Leib und Seele Hypochonder - die eingebildeten Kranken


Generalisierte Angststörung: Die Furcht, die nicht loslässt
Kognitive Therapie hilft, die Realitätswahrnehmung zu verbessern


Von der Konfession zur Profession: Heilkunst ohne Gebetbuch
"Psychotherapie im Wandel" von Klaus Grawe rezensiert (11 S.)



Angst? Wir helfen heraus... Angst? Wir helfen heraus...

  PSYCHOTHERAPIE > Nutzungsbedingungen und Haftungsausschluss Nach oben
© 1995-2005 PSYCHOTHERAPIE (ISSN 1616-3753). Alle Rechte vorbehalten.
PSYCHOTHERAPIE erscheint im Psychotherapie-Verlag am ABARIS® Institut für Psychotherapie, Coaching und Verhaltenstherapie, Luckau, Brandenburg. Vervielfältigung nur mit schriftlicher Erlaubnis durch den Psychotherapie-Verlag.