© PSYCHOTHERAPIE 23.02.2001Psychotherapie bei
Angst- und Panikstörungen (Teil 2)
Kognitive Therapie statt Psychoanalyse
Nach drei Stunden Psychotherapie war Flug nach Ibiza ein "wunderschönes Erlebnis"
VON GOTTLIEB SEELEN
Fortsetzung von Teil 1
des Beitrages über Angstattacken als dritthäufigste psychische Störung bei
Managern. Symptome der Angst wie Schwindel, Zittern, Schwitzen und Herzrasen
erscheinen aus vermeintlich "heiterem Himmel".
Zu den beliebtesten Ausweichversuchen vor einer notwendigen "Psycho"-Therapie
gehört das Autogene Training. Ebenso populär wie unwirtschaftlich und überflüssig, findet es
sich mit allerlei Entspannungsschnickschnack im Angebot bei fast jedem Anbieter von Kursen
für mentale Fitness. Reine Zeitverschwendung, sagt allerdings die psychotherapeutische
Wirkungsforschung.
Den Gipfel psychotherapeutischer Absurdität stellt freilich die grotesk hohe Zahl von
Betten in psychosomatischen Kliniken dar, von denen Deutschland soviel hat wie der Rest der
Welt. Die wollen gefüllt werden: Drei Monate "stationäre Psychotherapie" werden für rund
50.000 DM offeriert. Pure Geldverschwendung, sagen Wirkungsforschung und
Gesundheitsökonomie.
Besonders gefährdet, übermäßig gern und lange "beherbergt" zu werden, sind Privatpatienten.
Ihre Fortsetzung findet diese Verwertungsorgie psychisch Hilfesuchender häufig auf der
untauglichen Couch einer Psychoanalyse - mit 240 Stunden für 45.000 DM oder mehr. Nicht
selten mit Therapieschaden als Zugabe. Wer bei diesen Angeboten nicht von Angst
ergriffen und von Panik geschüttelt wird, ist vermutlich ein hoffnungsloser Fall. Denn am
Ende heißt es in deutschen Psychoanalyse-Praxen unakzeptabel oft: außer Spesen nichts
gewesen.
Angst und Panik: Kognitive Verhaltenstherapie ist Goldstandard
In seiner Wirksamkeitsstudie "Psychotherapie im Wandel" stellt Prof. Dr. Klaus Grawe von der
Universität Bern fest, dass die Verbindung von kognitiver Verhaltenstherapie und
Reizkonfrontation bei Angst- und Panikstörungen zu den mit großem Abstand besten Ergebnissen
führt und betont: "Therapeuten, die dies - aus welchen Gründen auch immer
- nicht tun, legen ihren Patienten völlig unnötig ein verlängertes oder nie endendes Leiden
auf und verstossen, das kann man heute so sagen, gegen die Regeln der Kunst." (1994,
S.344).
Befreit von Flugangst und Agoraphobie
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* Name aus Datenschutzgründen entfernt
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Freudige Erwartung
Eine 22-jährige ABARIS-Klientin*, die bereits nach der dritten Sitzung kognitiver
Psychotherapie befähigt wurde, allein nach Ibiza zu fliegen, schrieb diese Postkarte:
"Hallo Herr Luchmann, nach nur 3 Therapiestunden war der Flug nach Ibiza
ein wunderschönes Erlebnis! Diesen hatte ich vor 3 Wochen noch als schlimmstes,
angsterregendes Ereignis empfunden. In freudiger Erwartung auf den Rückflug genieße ich
den Rest der Woche hier [...*]"
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Lange nach dem Abschluss der
privat bezahlten Psychotherapie von insgesamt sieben Therapiestunden traf diese
E-Mail ein:
"Hallo Herr Luchmann, ich weiß nicht, ob sie sich noch an mich erinnern
können. Ich war vor ungefähr anderthalb Jahren bei Ihnen in Behandlung. Ich wollte Ihnen
nur noch einmal ein herzliches Dankeschön aussprechen. Sie haben mir geholfen, meinen
Traum von einem Studium in einer fremden Stadt zu verwirklichen. Nach Beendigung meiner
Ausbildung bin ich nach Berlin gezogen und studiere [...]. Wenn
ich morgens mit der U-Bahn zur Uni fahre, denke ich manchmal mit einem Schmunzeln im
Gesicht daran, dass das vor einem Jahr noch ein Alptraum für mich gewesen wäre! Vielen
Dank für alles!!"
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Vielfach wird in den Medien eher einseitig über die
Reizkonfrontation berichtet, in der Betroffene sich nach der kognitiven Vorbereitung im
Rahmen ihrer Psychotherapie in jene Situationen begeben, vor denen sie sich fürchten.
Insbesondere das Fernsehen bevorzugt Bilder von Patienten in vorzeigbaren
"Horrorsituationen" gegenüber dem optisch deutlich weniger spektakulären Alltag in der
psychotherapeutischen Praxis.
Der Effekt dieser Art von Berichterstattung sei jedoch keinesfalls nur positiv, merkt
Diplom-Psychologe und Psychotherapeut Dietmar G. Luchmann, Leiter der Stuttgarter
Angstambulanz, an: "Menschen mit Angst- und Panikstörungen profitieren von
der Berichterstattung über Angsterkrankungen, wenn sie hierdurch erkennen, dass sie an einer
Störung leiden, die heute überaus erfolgreich behandelbar ist. Durch die teilweise
dramatischen Bilder von Patienten bei der Reizkonfrontation werden Betroffene allerdings
auch völlig unnötig verschreckt."
Verstärkt werde dieser Eindruck durch Therapieerfahrungen wie die jenes Patienten, der sich
mit folgender Anfrage an die Angstambulanz Stuttgart wandte: "Ich leide
unter Agoraphobie und Panikattacken. Habe vor einigen Jahren eine Therapie in der
Christoph-Dornier-Stiftung abgebrochen. Weil bei der Konfrontation mit der schlimmsten
Angstsituation angefangen wurde. Auf kognitiver Ebene wurde nicht therapiert. Meine Frage
lautet, ob die Therapie im ABARIS Institut genauso verläuft oder ob anders gearbeitet wird.
Ich würde so gerne eine Therapie bei Ihnen machen, habe aber Angst aufgrund dieser
Erfahrung, ich weiß, daß ich das nicht schaffen würde."
Das Fundament einer erfolgreichen Psychotherapie der Angst- und Panikstörungen ist vor allem
die professionelle kognitive Bearbeitung der verzerrten phobischen Wahrnehmung
der Wirklichkeit, betont Luchmann. Jede Psychotherapie an seinem Institut beginne stets mit
der Arbeit an den phobischen Kognitionen. Deshalb sei es bei ihm eher selten, dass
Betroffene bei der Umsetzung ihres therapeutischen Wissens- und Erkenntniszugewinns in der
"Reizkonfrontation" noch der Begleitung des Therapeuten bedürfen. "Falls
erforderlich", sagt Luchmann, "fliegen wir mit unseren Klienten
nach New York, steigen mit ihnen in die Berge, begleiten sie bei sozialphobischen Übungen in
der Öffentlichkeit oder fahren mit ihnen im Mittelmeer U-Boot".
Keine Angst (mehr) vor der Tiefe
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* Name und Abb. unterliegen Datenschutz
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Lustvolle Tauchfahrt
Klient* des ABARIS® Institutes wird bei einer "Reizkonfrontation" in
einem U-Boot im Mittelmeer von Carmen Heerdegen, Psychotherapeutin und Fachärztin für
Neurologie (Stuttgart), begleitet.
Abb: Die Psychotherapeutin steigt in das U-Boot (li. oben), Kommandostand mit Blick auf
den Meeresboden (li. Mitte), Korallen im Scheinwerferlicht (li. unten), Tintenfisch an
Unterwasserwand (re.).
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"Tatsächlich sind jedoch weit über 90 Prozent aller
unserer Klienten in der Lage, ihre Problemsituationen nach der speziellen kognitiven
Vorbereitung am ABARIS Institut erfolgreich allein zu bewältigen", betont
Psychotherapeut Dietmar G. Luchmann. "Bereits die Tatsache, dass unsere
Klienten die vordem von ihnen gefürchteten Situationen nach wenigen Stunden kognitiver
Vorbereitung allein zu bewältigen vermögen, gibt ihnen ein Vertrauen in ihre eigenen
Fähigkeiten, das in alle Bereiche ihres Lebens ausstrahlt." Zudem reduziere diese
kognitive Vorbereitung bei einer professionellen kognitiven Verhaltenstherapie die
Therapiedauer und die Therapiekosten auf ein Minimum.
Die Angstambulanz des ABARIS® Institutes bietet als Top-Adresse für Angst-
und Panikstörungen und Phobien eine kompakte ambulante Therapie auch für Betroffene an, die
weit entfernt von Stuttgart leben. Nicht Ausbildungskandidaten (wie zuweilen an anderen
Institutionen), sondern ausschließlich erfahrene psychologische und ärztliche
Psychotherapeuten führen die Behandlung durch.
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| PSYCHOTHERAPIE
Adressen-Tipp |
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ABARIS® Institut für
Psychotherapie und Life Coaching
Zaackoer Weg 40
D-15926 Luckau
www.abaris.de - Online-Anmeldung für
die Angstambulanz, Coaching, kognitive Verhaltenstherapie,
Psychotherapie, Paartherapie u.v.m.
Leitung:
Dietmar G. Luchmann,
Diplom-Psychologe, Psychotherapeut.
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Die Behandlungskosten von im Durchschnitt insgesamt rund 3.000 bis
5.000 DM werden von den privaten Krankenversicherungen in der Regel vollständig und von den
gesetzlichen Krankenkassen bei freiwillig Versicherten im Wege der Kostenerstattung nach §
13 Abs.2 SGB V zum Teil übernommen. Selbst in Fällen, in denen bei gesetzlich
Pflichtversicherten die Krankenkassen Behandlungskosten nicht erstatten, fällt die
Entscheidung zwischen zwei Wochen Urlaub oder einer Psychotherapie vergleichsweise leicht.
Privatzahler, die Wert auf Diskretion und Professionalität legen können ihr Therapieprogramm
bei Bedarf innerhalb einer Woche - einschließlich eventuell erforderlicher Übungen -
absolvieren. "Wir stellen für jede Klientin und jeden Klienten ein
optimales Programm zusammen - auch wenn, wie gelegentlich geschehen, nur wenige Tage für die
Anreise aus dem Ausland zur Verfügung stehen", unterstreicht Luchmann.
Interesse der Wirtschaft an wirksamer Psychotherapie wächst
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| PSYCHOTHERAPIE Presse-Tipp |
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Markt und Mittelstand
"Krankhafte Angstzustände sind ein Tabuthema, vor allem in
Wirtschaftskreisen. Viele Unternehmer, die unter diesen Phobien
leiden, drücken sich deshalb um eine Therapie..."
Lesen Sie hier weiter.
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Angesichts der enormen Kosten, die unbehandelte phobische Angestellte
den Unternehmen verursachen, sieht der Leiter der Angstambulanz ein wachsendes Interesse von
Firmen an der Therapie für betroffene Mitarbeiter: "Manche Führungskräfte
stehen unter solchem psychischen Druck, dass sie Zeitbomben gleichen. Eklatant unterschätzt
wird, welche Kosten den Firmen durch die geminderte Arbeits- und Leistungsfähigkeit
betroffener Mitarbeiter entstehen", sagt Psychotherapeut Luchmann. Auch Unternehmen
und Behörden können daher von kognitiver Psychotherapie und begleitendem Coaching durch
externe Profis profitieren, die Druck abbauen helfen und kommunikative Reibungsverluste
vermindern.
Sozialphobie ist in wenigen Stunden abzulegen
Ein Unternehmer mit Sozialphobie, der wegen seiner Ängste die Hilfe
von Dietmar G. Luchmann in Anspruch nahm, schrieb später: "Es war
unglaublich. Ich war nach nur 7 Therapiesitzungen in der Lage, die von mir so schrecklich
gefürchtete Rede [...] zu halten. Und nicht nur das. Plötzlich war
auch das Leben vor einem solchen Ereignis wieder schön. Durch die erlernten Techniken war es
mir möglich, die Zeit vor der Rede, die Rede selbst und auch die Feier danach zu genießen.
Ich konnte meinen Mitarbeitern endlich mal in Ruhe und überlegt solche Dinge sagen, die mir
bisher durch die lähmende Wirkung der Angst versagt blieb. Auch der normale Alltag hat durch
die Therapie eine sehr positive Wandlung erfahren. Kein Weglaufen mehr, keine
Ungerechtigkeiten in banalen Alltagssituationen, sondern überall das sagen können, was man
wirklich will oder wie man darüber denkt. Endlich bin ich wieder in der Lage, unbeschwert zu
leben, das Leben zu genießen..."
Unglaublich? Gewiss nicht, denn dieser Erfolg ist inzwischen Standard bei einer effizienten
Psychotherapie. Vielen Unternehmern und Managern mag allerdings die Erfahrung noch fehlen,
dass die Nutzung psychologischen Wissens nicht nur beim Marketing, sondern auch bei der
Optimierung von Wohlbefinden und Leistung als psychotherapeutische Dienstleistung hoch
rentabel ist. Und zudem - anders als bei manchem skurrilen Motivationsseminar - einen
nachhaltigen Wettbewerbsvorsprung schafft.
Lesen Sie im Teil 1 dieses Beitrages, an
welchen typischen Symptomen Angst- und Panikstörungen zu erkennen sind.
Fotos und Belege: © 1993-2001 ABARIS Institut für Psychotherapie,
Stuttgart
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