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© PSYCHOTHERAPIE 23.02.2001Psychotherapie bei Angst- und Panikstörungen (Teil 2)Kognitive Therapie statt Psychoanalyse
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Befreit von Flugangst und Agoraphobie |
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![]() ![]() * Name aus Datenschutzgründen entfernt |
Freudige Erwartung Eine 22-jährige ABARIS-Klientin*, die bereits nach der dritten Sitzung kognitiver Psychotherapie befähigt wurde, allein nach Ibiza zu fliegen, schrieb diese Postkarte: "Hallo Herr Luchmann, nach nur 3 Therapiestunden war der Flug nach Ibiza ein wunderschönes Erlebnis! Diesen hatte ich vor 3 Wochen noch als schlimmstes, angsterregendes Ereignis empfunden. In freudiger Erwartung auf den Rückflug genieße ich den Rest der Woche hier [...*]" |
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| Lange nach dem
Abschluss der privat bezahlten Psychotherapie von insgesamt sieben
Therapiestunden traf diese E-Mail ein: "Hallo Herr Luchmann, ich weiß nicht, ob sie sich noch an mich erinnern können. Ich war vor ungefähr anderthalb Jahren bei Ihnen in Behandlung. Ich wollte Ihnen nur noch einmal ein herzliches Dankeschön aussprechen. Sie haben mir geholfen, meinen Traum von einem Studium in einer fremden Stadt zu verwirklichen. Nach Beendigung meiner Ausbildung bin ich nach Berlin gezogen und studiere [...]. Wenn ich morgens mit der U-Bahn zur Uni fahre, denke ich manchmal mit einem Schmunzeln im Gesicht daran, dass das vor einem Jahr noch ein Alptraum für mich gewesen wäre! Vielen Dank für alles!!" |
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Vielfach wird in den Medien eher einseitig über die
Reizkonfrontation berichtet, in der Betroffene sich nach der kognitiven
Vorbereitung im Rahmen ihrer Psychotherapie in jene Situationen begeben, vor
denen sie sich fürchten. Insbesondere das Fernsehen bevorzugt Bilder von
Patienten in vorzeigbaren "Horrorsituationen" gegenüber dem optisch deutlich
weniger spektakulären Alltag in der psychotherapeutischen Praxis.
Der Effekt dieser Art von Berichterstattung sei jedoch keinesfalls nur
positiv, merkt Diplom-Psychologe und Psychotherapeut Dietmar G. Luchmann,
Leiter der Stuttgarter Angstambulanz, an: "Menschen mit
Angst- und Panikstörungen profitieren von der Berichterstattung über
Angsterkrankungen, wenn sie hierdurch erkennen, dass sie an einer Störung
leiden, die heute überaus erfolgreich behandelbar ist. Durch die teilweise
dramatischen Bilder von Patienten bei der Reizkonfrontation werden
Betroffene allerdings auch völlig unnötig verschreckt."
Verstärkt werde dieser Eindruck durch Therapieerfahrungen wie die jenes
Patienten, der sich mit folgender Anfrage an die Angstambulanz Stuttgart
wandte: "Ich leide unter Agoraphobie und Panikattacken.
Habe vor einigen Jahren eine Therapie in der Christoph-Dornier-Stiftung
abgebrochen. Weil bei der Konfrontation mit der schlimmsten Angstsituation
angefangen wurde. Auf kognitiver Ebene wurde nicht therapiert. Meine Frage
lautet, ob die Therapie im ABARIS Institut genauso verläuft oder ob anders
gearbeitet wird. Ich würde so gerne eine Therapie bei Ihnen machen, habe
aber Angst aufgrund dieser Erfahrung, ich weiß, daß ich das nicht schaffen
würde."
Das Fundament einer erfolgreichen Psychotherapie der Angst- und
Panikstörungen ist vor allem die professionelle kognitive Bearbeitung
der verzerrten phobischen Wahrnehmung der Wirklichkeit, betont
Luchmann. Jede Psychotherapie an seinem Institut beginne stets mit der
Arbeit an den phobischen Kognitionen. Deshalb sei es bei ihm eher selten,
dass Betroffene bei der Umsetzung ihres therapeutischen Wissens- und
Erkenntniszugewinns in der "Reizkonfrontation" noch der Begleitung des
Therapeuten bedürfen. "Falls erforderlich", sagt
Luchmann, "fliegen wir mit unseren Klienten nach New York,
steigen mit ihnen in die Berge, begleiten sie bei sozialphobischen Übungen
in der Öffentlichkeit oder fahren mit ihnen im Mittelmeer U-Boot".
Keine Angst (mehr) vor der Tiefe |
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![]() ![]() ![]() * Name und Abb. unterliegen Datenschutz |
![]() Lustvolle Tauchfahrt Klient* des ABARIS® Institutes wird bei einer "Reizkonfrontation" in einem U-Boot im Mittelmeer von Carmen Heerdegen, Psychotherapeutin und Fachärztin für Neurologie, begleitet. Abb: Die Psychotherapeutin steigt in das U-Boot (li. oben), Kommandostand mit Blick auf den Meeresboden (li. Mitte), Korallen im Scheinwerferlicht (li. unten), Tintenfisch an Unterwasserwand (re.). |
"Tatsächlich sind jedoch weit über
90 Prozent aller unserer Klienten in der Lage, ihre Problemsituationen nach
der speziellen kognitiven Vorbereitung am ABARIS Institut erfolgreich allein
zu bewältigen", betont Psychotherapeut Dietmar G. Luchmann. "Bereits die Tatsache, dass unsere Klienten die vordem von ihnen
gefürchteten Situationen nach wenigen Stunden kognitiver Vorbereitung allein
zu bewältigen vermögen, gibt ihnen ein Vertrauen in ihre eigenen
Fähigkeiten, das in alle Bereiche ihres Lebens ausstrahlt." Zudem
reduziere diese kognitive Vorbereitung bei einer professionellen kognitiven
Verhaltenstherapie die Therapiedauer und die Therapiekosten auf ein Minimum.
Die Angstambulanz des ABARIS® Institutes bietet als
Top-Adresse für Angst- und Panikstörungen und Phobien eine kompakte
ambulante Therapie auch für Betroffene an, die weit entfernt von Stuttgart
leben. Nicht Ausbildungskandidaten (wie zuweilen an anderen Institutionen),
sondern ausschließlich erfahrene psychologische und ärztliche
Psychotherapeuten führen die Behandlung durch.
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Die Behandlungskosten von im Durchschnitt insgesamt
rund 3.000 bis 5.000 DM werden von den privaten Krankenversicherungen in der
Regel vollständig und von den gesetzlichen Krankenkassen bei freiwillig
Versicherten im Wege der Kostenerstattung nach § 13 Abs.2 SGB V zum Teil
übernommen. Selbst in Fällen, in denen bei gesetzlich Pflichtversicherten
die Krankenkassen Behandlungskosten nicht erstatten, fällt die Entscheidung
zwischen zwei Wochen Urlaub oder einer Psychotherapie vergleichsweise
leicht.
Privatzahler, die Wert auf Diskretion und Professionalität legen können ihr
Therapieprogramm bei Bedarf innerhalb einer Woche - einschließlich eventuell
erforderlicher Übungen - absolvieren. "Wir stellen für
jede Klientin und jeden Klienten ein optimales Programm zusammen - auch
wenn, wie gelegentlich geschehen, nur wenige Tage für die Anreise aus dem
Ausland zur Verfügung stehen", unterstreicht Luchmann.
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Angesichts der enormen Kosten, die unbehandelte phobische Angestellte den Unternehmen verursachen, sieht der Leiter der Angstambulanz ein wachsendes Interesse von Firmen an der Therapie für betroffene Mitarbeiter: "Manche Führungskräfte stehen unter solchem psychischen Druck, dass sie Zeitbomben gleichen. Eklatant unterschätzt wird, welche Kosten den Firmen durch die geminderte Arbeits- und Leistungsfähigkeit betroffener Mitarbeiter entstehen", sagt Psychotherapeut Luchmann. Auch Unternehmen und Behörden können daher von kognitiver Psychotherapie und begleitendem Coaching durch externe Profis profitieren, die Druck abbauen helfen und kommunikative Reibungsverluste vermindern.
Ein Unternehmer mit Sozialphobie, der wegen seiner
Ängste die Hilfe von Dietmar G. Luchmann in Anspruch nahm, schrieb später: "Es war unglaublich. Ich war nach nur 7 Therapiesitzungen in der
Lage, die von mir so schrecklich gefürchtete Rede [...]
zu halten. Und nicht nur das. Plötzlich war auch das Leben
vor einem solchen Ereignis wieder schön. Durch die erlernten Techniken war
es mir möglich, die Zeit vor der Rede, die Rede selbst und auch die Feier
danach zu genießen. Ich konnte meinen Mitarbeitern endlich mal in Ruhe und
überlegt solche Dinge sagen, die mir bisher durch die lähmende Wirkung der
Angst versagt blieb. Auch der normale Alltag hat durch die Therapie eine
sehr positive Wandlung erfahren. Kein Weglaufen mehr, keine
Ungerechtigkeiten in banalen Alltagssituationen, sondern überall das sagen
können, was man wirklich will oder wie man darüber denkt. Endlich bin ich
wieder in der Lage, unbeschwert zu leben, das Leben zu genießen..."
Unglaublich? Gewiss nicht, denn dieser Erfolg ist inzwischen Standard bei
einer effizienten Psychotherapie. Vielen Unternehmern und Managern mag
allerdings die Erfahrung noch fehlen, dass die Nutzung psychologischen
Wissens nicht nur beim Marketing, sondern auch bei der Optimierung von
Wohlbefinden und Leistung als psychotherapeutische Dienstleistung hoch
rentabel ist. Und zudem - anders als bei manchem skurrilen
Motivationsseminar - einen nachhaltigen Wettbewerbsvorsprung schafft.
Lesen Sie im Teil 1 dieses
Beitrages, an welchen typischen Symptomen Angst- und Panikstörungen zu
erkennen sind.
Fotos und Belege: © 1993-2001 ABARIS Institut für Psychotherapie, Stuttgart
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