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   PSYCHOTHERAPIE - Zeitschrift zur Psychotherapie, Psychoanalyse & Verhaltenstherapie       ISSN 1616-3753 
PSYCHOTHERAPIE (ISSN 1616-3753) - Herausgeber: Dietmar G. Luchmann, Dipl.-Psychologe & Psychotherapeut * Denken lernen statt denken lassen - Kognitive Psychotherapie hilft am effektivsten

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durch 9 Stunden kognitives Coaching z.B. bei

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am ABARIS® Institut für Kognitive Psychotherapie, Verhaltenstherapie und Life Coaching


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Diplom-Psychologe, Psychotherapeut u. Coach:

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 Leserbriefe Leserbriefe
Rat vom Arzt war Hölle
"Nach meiner ersten Panikattacke wurde ich in eine tiefenpsychologische Therapie geschickt. Da ich damals den Begriff Angst- und Panikstörung nicht kannte, bin ich brav dem Rat meines Arztes gefolgt. Um es kurz zu machen: die wöchentlichen Sitzungen waren die Hölle!..."


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Zur DruckversionLeserbriefe
© PSYCHOTHERAPIE 20.07.2001

Triebtäter im Gewand von Psychotherapeuten auf Krankenschein "oral bis zum Orgasmus befriedigt"

Orale Perversion mit System
Ein Blick auf die kranke Selbstbefriedigung mancher Psychotherapeuten

VON DIETMAR G. LUCHMANN

Marga Löwer-Hirsch: Sexueller Mißbrauch in der Psychotherapie

Buchbesprechung
Marga Löwer-Hirsch: Sexueller Mißbrauch in der Psychotherapie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1998. 176 S.

Buch hier bestellen

Sind Psychotherapeuten skrupellose Triebtäter, die sich mit dem Mantel eines Heilers tarnen, um ihr zerstörerisches Streben nach narzisstischer Selbstbefriedigung besser ausleben zu können? Oder sind sie beständig nach der Wahrheit strebende Helfer, die Leidenden und Bedürftigen zu Gesundheit und Lebensfreude verhelfen? Marga Löwer-Hirsch vertritt die These, "daß es sich bei dem sexuellen Ausbeutungsverhältnis in einer Mißbrauchstherapie um eine Variante des gesellschaftlichen Ausbeutungsverhältnisses zwischen Männern und Frauen handelt" (Seite 156). "Das Gefühl der Macht [...] kann bei vielen Männern und manchmal auch bei Frauen [...] mit sexueller Erregung einhergehen" (Seite 158), betont die Autorin und illustriert in ihrem Buch, mit welcher schamlosen Selbstverständlichkeit und ohne jedes Schuldbewusstsein Psychotherapeuten "sich durch den sexuellen Kontakt mit einer Patientin in ihrem Selbstwertgefühl" aufwerten - "ganz im Gegensatz zu den Patientinnen, die sich im Anschluß an die Behandlung benutzt, wertlos und 'gar nicht gemeint' fühlten".

Die Psychotherapie verkomme zu einem Naturalien-Tauschhandel zur Ersatzbefriedigung, spotten inzwischen Zyniker unter den Psychotherapeuten angesichts der Null-Honorare bei vielen gesetzlichen Krankenkassen. Eine Tauschhandels-Praxis, die seit den frühestens Anfängen der Psychoanalyse Tradition hat. Löwer-Hirsch verweist hier auf das Beispiel des Psychoanalytikers C.G. Jung (1875-1961), der seine Patientin Sabina Spielrein sexuell ausbeutete. Die 19-jährige Spielrein wurde wegen schwerer psychischer Störungen in die Psychiatrische Klinik Burghölzli eingeliefert und dort vom 30-jährigen C.G. Jung behandelt. Mit der ambulanten Fortsetzung der Behandlung wurde die therapeutische Beziehung in eine Liebesbeziehung überführt. Nachdem die Mutter der Sabina Spielrein einen Hinweis auf die Beziehung zwischen ihrer Tochter und C.G. Jung erhalten hatte, wandte sie "sich hilfesuchend an Jung und bittet, da er doch 'ihr Mädchen gerettet' habe, sie nun nicht zu 'verderben'. Darauf antwortet Jung, daß er sich ärztlich nicht verpflichtet fühle, denn er habe nie ein Honorar verlangt. Außerdem schlägt er nun noch vor, ein Honorar auszusetzen als angemessene Entschädigung für seine Bemühungen, damit sie sicher sein kann, daß er seine Pflicht als Arzt einhalte." Die vermeintliche Heilkunst für die Seele entpuppt sich als ein ordinäres selbstsüchtiges Geschäft, bei dem jeder jeden über den Tisch zu ziehen versucht und die Patientinnen und Patienten auf der Strecke bleiben. Dieses Buch ist bestens geeignet, die letzten Illusionen über Psychotherapie und Psychotherapeuten zu zerstören.

Die deutsche Schriftstellerin Bettina von Arnim (1785-1859) meinte: "Das ganze Wirken der Natur ist nur ein Trieb, der Wahrheit nachzugehen". Tatsächlich erschöpft sich das Wahrheitsstreben vieler Psychotherapeuten und - dies sei der Gerechtigkeit halber angemerkt - auch mancher Psychotherapeutinnen vielmehr in ihrem Trieb, an Patientinnen und Patienten der nackten Natur ihres geschlechtlichen Appetits nachzugehen. Immerhin hatte der Vater der Psychoanalyse, Sigmund Freud (1856-1939), den Geschlechtstrieb in den Rang der einzigen Triebkraft menschlichen Seins erhoben. Diese für einen Berufsstand, der gesellschaftlicher Psychohygiene zu dienen vorgibt, unerwartet triebhafte "Wahrheitssuche" speist psychotherapeutisches Wirken indes bedeutend häufiger als gemeinhin angenommen wird. Freilich mag diese unappetitliche Wahrheit niemand gern hören: Die Opfer aus Scham, die Psychotherapeuten aus Furcht. Denn die nackte Wahrheit legt offen, warum Psychotherapie - wie im Falle der krankhaft auf den Sexus fixierten Psychoanalyse - Hilfesuchenden nicht zu helfen, sondern nachhaltig zu schaden vermag: Psychotherapeuten praktizieren vielfach mit Vorliebe als "Psychotherapie" ausschließlich das, was ihnen ganz persönlich oral Lust und sexuell Befriedigung verschafft, und keineswegs das, was ihren Patientinnen und Patienten hilft. Ohne Ausnahme bleiben die Opfer dieser perversen therapeutischen Realität mit schweren und anhaltenden psychischen Schäden zurück, wenn sie schließlich von den Tätern diskret "entlassen" werden.

Marga Löwer-Hirsch, selbst Psychoanalytikerin und frei von der Scheu vor Nestbeschmutzung, beschreibt in diesem Buch die Wahrheit mit "zwölf Fallgeschichten: elf Frauen und ein Therapeut" - so der Untertitel. Die zwölf Geschichten illustrieren die alltägliche sexuelle Selbstbefriedigung von Psychotherapeuten an ihren Opfern und lassen dennoch nur schwer erahnen, dass es viele Tausende ähnliche Fälle in Deutschland gibt, die ihre Opfer allesamt dasselbe Trauma erleiden lassen: Hass und Selbsthass, gequält von Schuldgefühlen, Ekel und Scham, gepeinigt von Angst, Depressionen und Suizidgedanken, gefangen in Ohnmacht, Wut und psychosomatischen Störungen.

"Schätzt man die Dunkelziffer entsprechend den Berechnungen", schreibt Löwer-Hirsch, "würden 20 Prozent aller Patientinnen betroffen sein". Was nicht wundert, wenn man berücksichtigt, dass es "im Rahmen der psychotherapeutischen Ausbildung" [...] "nicht selten zu sexuellen Intimitäten kommt", die sich mit "einem Multiplikatoreffekt" [...] "in die später selbst durchgeführten Therapien transportieren". So berichtete eine amerikanische Untersuchung von Kenneth S. Pope, die in "American Psychologist", der Zeitschrift der American Psychological Association, veröffentlicht wurde, bei rund 20 Prozent der 482 befragten Ausbildungsteilnehmer sexuelle Kontakte zu Ausbildern und Ausbilderinnen.

Die im vorliegenden Buch behutsam und eher zurückhaltend dokumentierten Fälle geben einen kleinen Spalt frei in der dicken Mauer kollegialen Totschweigens. Sie erlauben den Blick auf eine schaudernd-hässliche Wirklichkeit, die psychotherapeutische Perversion von der Universität bis in die ambulante Praxis mit System zelebriert - den regelhaften sexuellen Missbrauch auf Krankenschein (Seite 23ff.):

"Ingrid ist Studentin, der Therapeut Professor an derselben Hochschule. Da er auch Psychotherapeut ist, entschließt sich Ingrid, bei ihm um einen Psychotherapieplatz anzufragen. [...] Er diagnostiziert im ersten Vorgespräch sexuelle Probleme, deretwegen sie aber primär nicht gekommen ist. Es ist die Besonderheit dieser Therapie, daß ein sexueller Kontakt mit dem Therapeuten, auch Aktivitäten wie gemeinsames Nacktbaden von Beginn an zum 'Therapieprogramm' gehörten. [...] Es wird ein Antrag an die Kasse auf Kostenübernahme gestellt, und in einem nächsten Einzelgespräch wird Ingrid noch einmal nahegelegt, daß sie wegen ihrer sexuellen Probleme sexuell aktiv sein müsse und sich ihre anderen Probleme dann erledigen würden. Das sexuelle Aktiv-Sein könne sie mit ihm, dem Therapeuten üben. [...] Es ist deutlich, wie der Therapeut versucht, sein ungewöhnliches Therapieprogramm zu lancieren: Er spricht die narzißtischen Bedürfnisse von Ingrid an, und sie fühlt sich auch geschmeichelt [...] Das Therapieprogramm ist von vornherein auf seine sexuellen Bedürfnisse abgestimmt mit der Vorgabe, es diene ihrer Gesundung. [...] Seine Ehefrau wird auch gleich als Partnerin bei den sexuellen Terminen von ihm eingeführt [...] Es wird direkt zu Beginn nicht nur ihr Bedürfnis, sich als etwas Besonders fühlen zu wollen, angesprochen, sondern es werden auch Dreieckskonstellationen eingeführt, die sie verwirren, aber auch anziehen. Ihre Gefühle damals waren: 'Bei dem läuft nichts, wie ich es mir so vorstelle, und hoffentlich nicht er das [gemeint ist das Nacktbaden] nicht zurück'.
Zum ersten Termin in seinem Haus am Wochenende kommt Ingrid zu spät. Er sitzt mit seiner Frau im Whirlpool sie soll sich ausziehen und dazusetzen. Dann soll sie im Whirlpool mit seiner Frau den Platz tauschen (!), sich neben ihn setzen und ihn anfassen - seine Frau sei nicht eifersüchtig. Das findet sie merkwürdig und begreift erst nach Aufforderung, daß sie ihn am Penis anfassen soll. Danach findet ein Ortswechsel statt zum Arbeitszimmer (!) mit Couch und Laken. Durch den klinischen und büromäßigen Rahmen wird eine Therapie- und Arbeitsatmosphäre suggeriert, die den Rahmen für die sexuellen Handlungen geben soll.
Die Ehefrau sagt zu ihr, daß sie ihr jetzt vormacht, wie man oral befriedigt, und sie das dann nachmachen soll.
[...] Als er sie im Auto nach Hause fährt, gibt er ihr noch den Hinweis, daß sie das orale Befriedigen zu Hause mit einer Banane üben könne. Die Autorität des Therapeuten ist demnach gleichzeitig mit der des Hochschullehrers vermischt, bei dem man etwas lernt. In der Übertragung auf ihn als elterliche Autorität und Lehrer paßt sie sich nicht nur seinen Vorgaben an, sondern fühlt sich auch gedrängt, seine Wertvorstellungen zu übernehmen: Beim zweiten Termin hat sie ihn oral bis zum Orgasmus befriedigt, woraufhin er fragt, ob sie nicht stolz auf sich sei. Eigentlich weiß sie gar nicht, wie sie sich fühlt, aber sie bestätigt es, damit die Therapie Sinn machen soll, weil diese ja sonst nicht funktioniert hätte. [...]."

   
 PSYCHOTHERAPIE Lese-Tipp
Zudringliche Psychotherapeuten
Sexueller Missbrauch in der Psychotherapie ist häufiger als angenommen.


Die bemerkenswerte "Logik", mit der den Opfern ihr sexueller Missbrauch als therapeutische Sinnhaftigkeit verkauft wird, ist in der Psychoanalyse ohnehin seit Anbeginn das Totschlagargument bei jeder Gegenwehr. Wer keinen Nutzen aus der obskuren Psychoanalyse zu ziehen vermochte und aufbegehrte, wurde mit dem Vorhalt zum Schweigen gebracht, sich der "Therapie" nicht lange und entschieden genug hingegeben zu haben. Ein unsinniges Argument, das gleichwohl den einzigartigen "Charme" besitzt, vom Opfer nicht wiederlegt werden zu können. Die Gauner und Triebtäter unter den Seelenheilern zehren komfortabel davon, dass ihrer Opfer-Klientel die Erkenntnis, nur benutzt und weggeworfen worden zu sein, noch mehr Angst macht.

Nur so ist zu verstehen, warum viele Betroffene, sowohl jene, die die Autorin in ihrem Buch befragte, als auch jene, die sich an die Redaktion PSYCHOTHERAPIE wenden, den Psychotherapeuten oder die Psychotherapeutin trotz der Schäden, die der Missbrauch ihnen zugefügt hat, noch immer schützen wollen. Das ist ein falscher Versuch des Selbstschutzes, der die Opfer daran hindert, Vertrauen zu Helfern zu finden - und sie deshalb in ihrem Trauma weiter gefangen hält. Als Herausgeber bin ich bestürzt über die große Zahl an Mails und Briefen, die vom verbreiteten sexuellen Missbrauch, den über Jahre fortdauernden Ängsten und der unterdrückten Wut ihrer Opfer zeugen. "Heute schreibe ich aus einer Wut heraus", heißt es in einem Brief an die Redaktion. "Mein Therapeut hat mich für sexuelle Handlungen 'ausgenutzt'. [...] Die Therapie begann ich vor fast zehn Jahren. Damals dekompensierte ich und suchte ihn als Psychiater und Psychotherapeut auf. [...] Er reduzierte unsere Treffen nur auf den Sex. Dies rechnete er auch fleißig bei der Krankenkasse ab. Immer wenn ich die Beziehung in Frage stellte und sie beenden wollte, gab er mir viel Zuneigung und zwar so, dass ich nachgab und zum Teil Mitleid mit ihm hatte. [...] Mein ganzes Leben habe ich nach ihm gerichtet."

   
 PSYCHOTHERAPIE Lese-Tipp
Orgasmus aus Angst und Leiden
Websprechstunde mit Dietmar G. Luchmann, Psychotherapeut und Leiter des ABARIS Institutes für Psychotherapie Stuttgart: Wie Psychotherapeuten regelhaft ihre Patientinnen sexuell missbrauchen.


Erschütterndes Desinteresse an den Opfern ihres sexuellen Missbrauches ist bei den Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen festzustellen, wenn - was selten genug geschieht - ein solcher Fall öffentlich bekannt wird. "Nur wenige Therapeuten scheinen ein Schuldbewußtsein zu entwickeln und mit Bedauern auf das Vorgefallene zu reagieren. Die meisten schieben die Verantwortung auf die Patientinnen und arbeiten mit Schuldzuweisungen", beobachtet Löwer-Hirsch. Die Ethik wird in der Psychotherapie der Selbstsucht geopfert. Gemäß dieser Wirklichkeit trägt das entsprechende Buchkapitel (Seite 15ff.) den Titel "ehtische Richtlinien": Ethik ist in der Psychotherapie nicht nur ein Fremdwort, sondern fällt eh unter die Tische, lautet die Botschaft dieses Trauer tragenden Buches.

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Unser Buch-Tipp: Lesen Sie die RezensionGünter Scheich: Positives Denken macht krank. Frankfurt / Main: Eichborn, 2001
"Positives Denken" wird jener bizzare Irrweg in der Entwicklungsgeschichte des modernen Menschen (Homo sapiens sapiens) genannt, in dem Mensch gewordene Affen in schlimmer Realitätsverkennung beim Blick in den Spiegel brüllen: "Ich kann alles. Ich bin ein Adler." Und wie Ikarus - abstürzen. Der, so die alte griechische Sage, wurde übermütig und flog zu hoch. Mit Flügeln aus Federn und Wachs kam er der Sonne zu nahe, das Wachs schmolz und die Flügel zerfielen.

Unser Buch-Tipp: Lesen Sie die RezensionGerhard Kocher: Vorsicht, Medizin! Aphorismen zum Gesundheitswesen und zur Gesundheitspolitik. Thun: Ott-Verlag, 2000
Der Realitätsbezug von Vorstellungen, die Menschen sich machen, ist oft umgekehrt proportional zur Menge an Informationen, die sie aus eigener Anschauung besitzen. Dies gilt besonders für die Selbsttäuschung im Gesundheitsmarkt, jeden Beutelschneider im weißen Kittel als Heiler zu verkennen. Doch "Weisser Kittel heisst nicht weisse Weste", warnt Gerhard Kocher. Der Gesundheitsökonom führt in 878 Aphorismen den Medizin-Wahnsinn vor: "Operation gelungen, Chirurg saniert."

Unser Buch-Tipp: Lesen Sie die RezensionGert Postel: Doktorspiele. Geständnisse eines Hochstaplers. Frankfurt / Main: Eichborn, 2001
Der Briefträger und Hochstapler Gert Postel brachte es zum geschätzten Oberarzt für Klinische Psychiatrie, schrieb psychiatrische Gutachten für Schwurgerichte, diskutierte unter vier Augen mit seinem Minister und bekam die Chefarztstelle eines Landeskrankenhauses für Psychiatrie und Neurologie angetragen - dotiert mit einer C4-Professur. Sein Bericht reißt Psychiater und Psychotherapeuten die Maske kundiger Heiler vom Gesicht.

Unser Buch-Tipp: Lesen Sie die RezensionMarga Löwer-Hirsch: Sexueller Mißbrauch in der Psychotherapie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1998
Zwölf Geschichten illustrieren die alltägliche Selbstbefriedigung von Psychotherapeuten auf Kosten ihrer Opfer, die traumatisiert zurückbleiben mit Hass und Selbsthass, Schuldgefühlen und Ekel - gepeinigt von Ängsten, Depressionen, Ohnmacht und psychosomatischen Störungen. Das Buch zeigt die hässliche Wirklichkeit eines Systems, das den sexuellen Missbrauch regelhaft auf Krankenschein zelebriert.


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